Royales Fake Dating, das hinter seinem Potential zurück bleibt
Danke an Vorablesen und den Reverie Verlag, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Meine Meinung ist davon jedoch unabhängig.
Von der Autorin hatte ich bis jetzt noch nichts gelesen, aber hatte „Hunting Souls“ länger auf der Wunschliste. Hier hatte mich die Leseprobe angesprochen, die angeteaserte Kombination aus Maxton Hall und Gossip Girl, und der Fake Dating Trope. Das ist mein guilty pleasure. Und so durfte mich das Buch auf einem Kurztrip nach Schweden begleiten, weil ich mir davon Gossip, High Society und gute Unterhaltung erhofft habe.
»Saure Gurke?«
»Ich dachte, wir benennen uns jetzt nach leckeren Snacks.«
»Und du hältst saure Gurken für einen leckeren Snack?«
»Nein, deswegen passt es ja so gut zu dir.«
Nach den ersten Kapiteln habe ich große Hoffnung – es scheint sogar noch ein Sport-Element dazuzukommen, da Ben Fußball spielt und Nat Ballett tanzt. Leider kommt beides nur kurz am Rande vor… aber okay, es war ja auch nicht als Sports Romance angekündigt.
Allerdings muss ich auch zugeben, dass die angekündigten High Society Vibes und „Royal Rumors“ (das Gossip Girl-Äquivalent) mir viel zu kurz gekommen sind. Man bekommt sehr wenig mit von der Lebenswelt der Adligen, und für mich entsteht da einfach keine Atmosphäre.
Die Lovestory konnte mich auch wenig überzeugen. Es ist ja Fake Dating, aber irgendwie auch Enemies to Lovers, und das ist alles logisch erklärt (Pluspunkt!) und anfangs mögen die beiden sich wirklich nicht und haben richtig guten Banter. Aber gefühlt sind sie von einer Seite zur anderen ganz plötzlich ineinander verliebt, und das war für mich nicht stimmig mit der Abneigung, die vorher die ganze Zeit aufgebaut wurde. Es werden viele Stereotype bedient und das Drama mit dem „fiesen Mädchen“ ist komplett vorhersehbar und basiert auf Miscommunication. Außerdem gab es auch zwei, drei Kommentare über Körper, die ich echt unpassend fand, und generell wirkt die Beziehung von Nat und Ben eher körperlich orientiert. Es hat mir da einfach an Tiefgründigkeit gefehlt.
So konnte dieses Buch meine Erwartungen an die Tropes überhaupt nicht erfüllen und ich lande eher bei 2.5 von 5 Sternen. Es gab ein paar lustige Stellen (z.B. wo Ben nach dem Lactose-Unfall lernt Tee zu kochen), aber mein Fall war es nicht.
Von der Autorin hatte ich bis jetzt noch nichts gelesen, aber hatte „Hunting Souls“ länger auf der Wunschliste. Hier hatte mich die Leseprobe angesprochen, die angeteaserte Kombination aus Maxton Hall und Gossip Girl, und der Fake Dating Trope. Das ist mein guilty pleasure. Und so durfte mich das Buch auf einem Kurztrip nach Schweden begleiten, weil ich mir davon Gossip, High Society und gute Unterhaltung erhofft habe.
»Saure Gurke?«
»Ich dachte, wir benennen uns jetzt nach leckeren Snacks.«
»Und du hältst saure Gurken für einen leckeren Snack?«
»Nein, deswegen passt es ja so gut zu dir.«
Nach den ersten Kapiteln habe ich große Hoffnung – es scheint sogar noch ein Sport-Element dazuzukommen, da Ben Fußball spielt und Nat Ballett tanzt. Leider kommt beides nur kurz am Rande vor… aber okay, es war ja auch nicht als Sports Romance angekündigt.
Allerdings muss ich auch zugeben, dass die angekündigten High Society Vibes und „Royal Rumors“ (das Gossip Girl-Äquivalent) mir viel zu kurz gekommen sind. Man bekommt sehr wenig mit von der Lebenswelt der Adligen, und für mich entsteht da einfach keine Atmosphäre.
Die Lovestory konnte mich auch wenig überzeugen. Es ist ja Fake Dating, aber irgendwie auch Enemies to Lovers, und das ist alles logisch erklärt (Pluspunkt!) und anfangs mögen die beiden sich wirklich nicht und haben richtig guten Banter. Aber gefühlt sind sie von einer Seite zur anderen ganz plötzlich ineinander verliebt, und das war für mich nicht stimmig mit der Abneigung, die vorher die ganze Zeit aufgebaut wurde. Es werden viele Stereotype bedient und das Drama mit dem „fiesen Mädchen“ ist komplett vorhersehbar und basiert auf Miscommunication. Außerdem gab es auch zwei, drei Kommentare über Körper, die ich echt unpassend fand, und generell wirkt die Beziehung von Nat und Ben eher körperlich orientiert. Es hat mir da einfach an Tiefgründigkeit gefehlt.
So konnte dieses Buch meine Erwartungen an die Tropes überhaupt nicht erfüllen und ich lande eher bei 2.5 von 5 Sternen. Es gab ein paar lustige Stellen (z.B. wo Ben nach dem Lactose-Unfall lernt Tee zu kochen), aber mein Fall war es nicht.