Sehr stark mit einem Manko
Tina Köpke ist mit ihrer Fantasy-Welt zu „Hunting Souls“ bekannt geworden und auch ich habe sie gelesen und gemocht. Es war zwar eher an ein jugendliches Publikum ausgerichtet, aber da fand ich das gar nicht so schlimm, zumal es gerade im Fantasy-Bereich für mich auch nicht so entscheidend ist. Da sich Köpke mit der „Royal Rumors“-Reihe jetzt aber an NA versucht, hat das Alter dann doch eine andere Bedeutung und ich war sehr gespannt, wie mir Band 1, „How to (Not) Fall in Love“ gefallen wird.
Ich bin sehr fix in der Geschichte drin gewesen und ich habe mich auch sehr fix in das Miteinander von Ben und Natalie verliebt. Anfangs dachte ich zwar kurz, dass mich der erweiterte Dunstkreis der englischen Königsfamilie etwas an Lena Kiefer erinnert, aber das ist ein Vergleich, den man schnell auch wieder vergessen kann. Ja, wir haben es in der Reihe mit adligen Familie zu tun, was gewisse vornehme Sitten und Gebräuche sowie Sorge um die Reputation bedeutet, aber ansonsten sind wir in einem sehr normalen Setting. Ich mochte auch den Nebenjob von Natalie, weil die Idee, ihre Dienste als Fake-Freundin anzubieten, sich für sie ja durchaus als lukrativ erwiesen hat. Zudem hat man auch gemerkt, dass Natalie ideal für den Job ist. Sie ist nicht völlig selbstsicher, aber sie hat sich aufgrund des Skandals um ihre Familie ein dickes Fell aneignen müssen, kennt die Gepflogenheiten gewisser Kreise und hat dann auch die Empathie sich in die jeweilige Jobsituation hineinzufinden.
Die Einführung von Ben ist da eher anders, weil er wie der typische Partyboy erscheint, dem der Zugang zu den Konten gesperrt werden soll. Er kommt deutlich klischeehafter daher, aber weil er so viele Szenen anfangs mit seinem älteren Bruder Warren hat, wirkt er unweigerlich offener und wärmer. Sobald dann Natalie und Ben als beabsichtige Geschäftspartner in Kontakt kommen, da passte für mich alles. Ich mochte ihr Miteinander einfach, auch weil man hier besonders deutlich den Stil von Köpke erkennen konnte, die ähnlich wie Kyra Groh den Schalk im Nacken hat und das auch angenehm rübergebracht bekommt. Es wirkt nicht lächerlich, nein, es wirkt sehr lustig, aber vor allem auf Augenhöhe, weil es auch eine Ausdrucksform ihrer Anziehung ist. Ich mochte dann auch die ganzen inszenierten Dates und wie dadurch immer mehr deutlich wurde, da ist einfach mehr zwischen ihnen. Es war Fake-Dating versprochen und ich habe es so bekommen, wie man es genau will. Es wird lange durchgezogen, bis die Regeln immer mehr verwischen und eine Entscheidung gefällt werden muss.
Band 1 war für mich wirklich mit Gaspedal in Richtung Bestbewertung unterwegs, aber dann war für mich leider das erzwungene Drama zwischen den beiden völlig daneben. Ich fand es erstmal plump für uns Zuschauer, weil die Auflösung meilenweit zu riechen war und dann fand ich es auch in der Logik nicht schlüssig und irgendwann auch fast lächerlich, dass sich Josie und Warren, die sich vorher ständig eingemischt haben, rausgehalten haben, die die Wahrheit ruckzuck hätten aufdecken können. So war das für mich leider ein großes Ärgernis, das auch den Keil fast schon zu tief getrieben hat, um am Ende noch das Gefühl zu haben, was ich Zweidrittel des Buchs hatte. Was für mich noch ausbaufähig ist, das ist der Titel und wie der dort festgehaltene Gossip Blog Royal Rumors eingebunden ist. Es wurde auch ein wenig mit „Gossip Girl Meets X“ beworben und dafür war mir der Blog zu brav. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Blog und wer beteiligt ist, noch von Bewandtnis werden könnte, dann muss da aber mehr kommen. So hätte man die Szenen fast streichen können, ohne etwas verloren zu haben und das finde ich angesichts des Titels zu wenig.
Der nächste Band wird schon ordentlich vorbereitet und Köpke deutet in ihrer Danksagung selbst an, dass man mit offenem Herzen in die neue Geschichte gehen muss. Ja, Warren ist schon sehr seltsam und definitiv noch keine Figur, die mich am Haken hat, aber meine Kritik am Auftakt ändert nichts daran, dass ich die Reihe gerne weiter begleiten möchte. Alleine diese erzeugte Chemie des Paares war schon echt super und passiert mir bei ersten Bänden eher selten. Dementsprechend bin ich gespannt, was Köpke noch drauflegen kann.
Fazit: „Hot to (Not) Fall in Love” aus der Royal Rumors-Reihe startet großartig mit einer super einnehmenden Chemie zwischen des zentralen Paares. Auch die Idee ist super, Fake-Dating wird super umgesetzt. Dann ist nur das letzte Drittel deutlich zu übertrieben und in den Wahnsinn treibend. Das hätte ich mir anders gewünscht. Trotzdem insgesamt ein vielversprechender Auftakt, der mich die Reihe im Auge behalten lässt.
Ich bin sehr fix in der Geschichte drin gewesen und ich habe mich auch sehr fix in das Miteinander von Ben und Natalie verliebt. Anfangs dachte ich zwar kurz, dass mich der erweiterte Dunstkreis der englischen Königsfamilie etwas an Lena Kiefer erinnert, aber das ist ein Vergleich, den man schnell auch wieder vergessen kann. Ja, wir haben es in der Reihe mit adligen Familie zu tun, was gewisse vornehme Sitten und Gebräuche sowie Sorge um die Reputation bedeutet, aber ansonsten sind wir in einem sehr normalen Setting. Ich mochte auch den Nebenjob von Natalie, weil die Idee, ihre Dienste als Fake-Freundin anzubieten, sich für sie ja durchaus als lukrativ erwiesen hat. Zudem hat man auch gemerkt, dass Natalie ideal für den Job ist. Sie ist nicht völlig selbstsicher, aber sie hat sich aufgrund des Skandals um ihre Familie ein dickes Fell aneignen müssen, kennt die Gepflogenheiten gewisser Kreise und hat dann auch die Empathie sich in die jeweilige Jobsituation hineinzufinden.
Die Einführung von Ben ist da eher anders, weil er wie der typische Partyboy erscheint, dem der Zugang zu den Konten gesperrt werden soll. Er kommt deutlich klischeehafter daher, aber weil er so viele Szenen anfangs mit seinem älteren Bruder Warren hat, wirkt er unweigerlich offener und wärmer. Sobald dann Natalie und Ben als beabsichtige Geschäftspartner in Kontakt kommen, da passte für mich alles. Ich mochte ihr Miteinander einfach, auch weil man hier besonders deutlich den Stil von Köpke erkennen konnte, die ähnlich wie Kyra Groh den Schalk im Nacken hat und das auch angenehm rübergebracht bekommt. Es wirkt nicht lächerlich, nein, es wirkt sehr lustig, aber vor allem auf Augenhöhe, weil es auch eine Ausdrucksform ihrer Anziehung ist. Ich mochte dann auch die ganzen inszenierten Dates und wie dadurch immer mehr deutlich wurde, da ist einfach mehr zwischen ihnen. Es war Fake-Dating versprochen und ich habe es so bekommen, wie man es genau will. Es wird lange durchgezogen, bis die Regeln immer mehr verwischen und eine Entscheidung gefällt werden muss.
Band 1 war für mich wirklich mit Gaspedal in Richtung Bestbewertung unterwegs, aber dann war für mich leider das erzwungene Drama zwischen den beiden völlig daneben. Ich fand es erstmal plump für uns Zuschauer, weil die Auflösung meilenweit zu riechen war und dann fand ich es auch in der Logik nicht schlüssig und irgendwann auch fast lächerlich, dass sich Josie und Warren, die sich vorher ständig eingemischt haben, rausgehalten haben, die die Wahrheit ruckzuck hätten aufdecken können. So war das für mich leider ein großes Ärgernis, das auch den Keil fast schon zu tief getrieben hat, um am Ende noch das Gefühl zu haben, was ich Zweidrittel des Buchs hatte. Was für mich noch ausbaufähig ist, das ist der Titel und wie der dort festgehaltene Gossip Blog Royal Rumors eingebunden ist. Es wurde auch ein wenig mit „Gossip Girl Meets X“ beworben und dafür war mir der Blog zu brav. Ich kann mir schon vorstellen, dass der Blog und wer beteiligt ist, noch von Bewandtnis werden könnte, dann muss da aber mehr kommen. So hätte man die Szenen fast streichen können, ohne etwas verloren zu haben und das finde ich angesichts des Titels zu wenig.
Der nächste Band wird schon ordentlich vorbereitet und Köpke deutet in ihrer Danksagung selbst an, dass man mit offenem Herzen in die neue Geschichte gehen muss. Ja, Warren ist schon sehr seltsam und definitiv noch keine Figur, die mich am Haken hat, aber meine Kritik am Auftakt ändert nichts daran, dass ich die Reihe gerne weiter begleiten möchte. Alleine diese erzeugte Chemie des Paares war schon echt super und passiert mir bei ersten Bänden eher selten. Dementsprechend bin ich gespannt, was Köpke noch drauflegen kann.
Fazit: „Hot to (Not) Fall in Love” aus der Royal Rumors-Reihe startet großartig mit einer super einnehmenden Chemie zwischen des zentralen Paares. Auch die Idee ist super, Fake-Dating wird super umgesetzt. Dann ist nur das letzte Drittel deutlich zu übertrieben und in den Wahnsinn treibend. Das hätte ich mir anders gewünscht. Trotzdem insgesamt ein vielversprechender Auftakt, der mich die Reihe im Auge behalten lässt.