Anders als erwartet
Ruf der Leere von Daniel Alvarenga ist das erste Buch, das ich von ihm gelesen habe. Bis auf das offene Ende hat mir das Buch gut gefallen.
Felix, 24, ist ohne Mutter, aber in sehr begüterten Verhältnissen aufgewachsen. Sein Vater ist angesehener Wissenschaftler, seine Mutter ist bei der Geburt ihrer Tochter Elena gestorben, als Felix fünf Jahre alt war.
Ben ist seit dem Kindergarten Felix‘ bester und einziger Freund. Nachdem er ein Semester in Australien verbracht hatte, holt Felix ihn am Flughafen ab. Verärgert muss er feststellen, dass Ben von einem australischen Freund namens Bill begleitet wird. Bill darf mit zur Hütte, wo Felix eine Wiedersehensparty steigen lässt. Auf dem Weg dahin nimmt er Laura mit, die wiederum von ihrem Freund Fabian und ihrer besten Freundin Lisa begleitet wird.
Während die Party im vollen Gange ist, taucht ein uralter Mann auf, der behauptet der Tod zu sein und der Gruppe mitteilt, dass sie alle sterben würden, bis auf einen - und sie dürfen bestimmen, wer weiterleben darf.
In Rückblenden erfahren wir, was im halben Jahr davor passiert ist und wie Felix Laura kennengelernt hatte. Die beiden studieren Medizin und gehören zu den zehn Auserwählten, die am Seminar des berühmten Professors Szabó teilnehmen dürfen, der Moral und Ethik unterrichtet.
Was in den Monaten zuvor passiert ist, wird vor allem aus der Sicht von Felix und Laura erzählt, bis auf wenige Kapitel, in denen auch Ben und Elena zu Wort kommen.
Der Klappentext suggeriert, dass die Wahl des bzw. der Überlebenden im Mittelpunkt der Handlung steht, was jedoch nicht der Fall ist. Vielmehr begeben wir uns in die moralischen Abgründe eines reichen Schnösels, der jenseits jeglicher Ethik und Moral handelt, keine Freunde hat und Frauen nur zu seiner kurzzeitigen Befriedigung benutzt. Felix ist einer der unsympathischsten Protagonisten, die ich je erlebt habe.
Die Kapitel aus den Monaten vor der Zusammenkunft auf der Hütte, in denen Lauras, Bens und Felix‘ Geschichte erzählt wird, haben mir sehr gut gefallen. Weniger gut fand ich das offene Ende, das mich etwas verwirrt zurückgelassen hat. Das Buch bietet viel Diskussionsstoff und ist das perfekte Buch für einen Buchclub.
Felix, 24, ist ohne Mutter, aber in sehr begüterten Verhältnissen aufgewachsen. Sein Vater ist angesehener Wissenschaftler, seine Mutter ist bei der Geburt ihrer Tochter Elena gestorben, als Felix fünf Jahre alt war.
Ben ist seit dem Kindergarten Felix‘ bester und einziger Freund. Nachdem er ein Semester in Australien verbracht hatte, holt Felix ihn am Flughafen ab. Verärgert muss er feststellen, dass Ben von einem australischen Freund namens Bill begleitet wird. Bill darf mit zur Hütte, wo Felix eine Wiedersehensparty steigen lässt. Auf dem Weg dahin nimmt er Laura mit, die wiederum von ihrem Freund Fabian und ihrer besten Freundin Lisa begleitet wird.
Während die Party im vollen Gange ist, taucht ein uralter Mann auf, der behauptet der Tod zu sein und der Gruppe mitteilt, dass sie alle sterben würden, bis auf einen - und sie dürfen bestimmen, wer weiterleben darf.
In Rückblenden erfahren wir, was im halben Jahr davor passiert ist und wie Felix Laura kennengelernt hatte. Die beiden studieren Medizin und gehören zu den zehn Auserwählten, die am Seminar des berühmten Professors Szabó teilnehmen dürfen, der Moral und Ethik unterrichtet.
Was in den Monaten zuvor passiert ist, wird vor allem aus der Sicht von Felix und Laura erzählt, bis auf wenige Kapitel, in denen auch Ben und Elena zu Wort kommen.
Der Klappentext suggeriert, dass die Wahl des bzw. der Überlebenden im Mittelpunkt der Handlung steht, was jedoch nicht der Fall ist. Vielmehr begeben wir uns in die moralischen Abgründe eines reichen Schnösels, der jenseits jeglicher Ethik und Moral handelt, keine Freunde hat und Frauen nur zu seiner kurzzeitigen Befriedigung benutzt. Felix ist einer der unsympathischsten Protagonisten, die ich je erlebt habe.
Die Kapitel aus den Monaten vor der Zusammenkunft auf der Hütte, in denen Lauras, Bens und Felix‘ Geschichte erzählt wird, haben mir sehr gut gefallen. Weniger gut fand ich das offene Ende, das mich etwas verwirrt zurückgelassen hat. Das Buch bietet viel Diskussionsstoff und ist das perfekte Buch für einen Buchclub.