Anders als gedacht
"Ruf der Leere" handelt von existenziellen Themen wie Sinnsuche, Isolation und die verschiedensten inneren Abgründe. Dem Autor gelingt es recht gut, Stimmungen einzufangen, denn die ruhigeren Passagen laden dazu ein, sich auf die emotionale Verfassung der Figuren einzulassen. Der Erzählstil erzeugt mit Leichtigkeit Bilder im Kopf und ist metaphernreich.
Gleichzeitig ist die starke Fokussierung auf die innere Verfassung der Figuren auch mein größter Kritikpunkt, denn die Spannung leider darunter. Der Plot entwickelt sich phasenweise nur langsam, was die Spannung eben deutlich mindert.
Trotz der Beschreibung innerer Monologe und Gemütsverfassungen lassen es die Figuren auch an Tiefe für mich vermissen und hätten noch ein wenig vielschichtiger ausgearbeitet werden können.
Insgesamt ist "Ruf der Leere" für mich ein Roman, der nicht durchgehend überzeugt. Wer ruhige, nachdenkliche Literatur schätzt, wird hier fündig. Leserinnen und Leser mit Fokus auf Handlung und Spannung könnten jedoch andere Erwartungen haben. Für mich war das Buch so ein solides Werk mit Potenzial.
Gleichzeitig ist die starke Fokussierung auf die innere Verfassung der Figuren auch mein größter Kritikpunkt, denn die Spannung leider darunter. Der Plot entwickelt sich phasenweise nur langsam, was die Spannung eben deutlich mindert.
Trotz der Beschreibung innerer Monologe und Gemütsverfassungen lassen es die Figuren auch an Tiefe für mich vermissen und hätten noch ein wenig vielschichtiger ausgearbeitet werden können.
Insgesamt ist "Ruf der Leere" für mich ein Roman, der nicht durchgehend überzeugt. Wer ruhige, nachdenkliche Literatur schätzt, wird hier fündig. Leserinnen und Leser mit Fokus auf Handlung und Spannung könnten jedoch andere Erwartungen haben. Für mich war das Buch so ein solides Werk mit Potenzial.