Besuch vom Tod

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lymon Avatar

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„Ruf der Leere“ heißt dieser Roman, der auf verschiedenen Zeitebenen spielt und immer wieder die Perspektiven und Handlungsorte wechselt. Nach und nach werden immer mehr Geheimnisse und Verstrickungen zwischen den Handlungsträgern deutlich. Immer klarer wird, welch manipulative psychotische Kriminalität einer der Protagonisten an den Tag legt, um aus verletztem Ehrgefühl einem Freund gegenüber einen perfiden Plan zu schmieden. Ein geheimnisvoller Alter spielt dabei eine Rolle, der sieben junge Erwachsene während einer Willkommensparty mit der Forderung in Schach hält, sie müssten eine Person auswählen, die allein das Recht hätte, zu überleben. Am Ende wird die Handlung ziemlich unübersichtlich und von der Anlage her auch schwer nachvollziehbar. Es bleiben viele Fragen offen, so dass der Roman unvollständig wirkt.