" Ich bin der Tod."

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sollingschnecke Avatar

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Bevor es in die abgelegene Berghütte geht, lernt der Leser die Medizistudenten Felix und Laura kennen. Am Anfang erfährt man, wie sich die beiden Protagonisten begegnen, kennenlernen und aufbauend auch, wie ihre Verbindung zueinander ist. Mir gefallen die Passagen aus dem Seminar von Herrn Szabo mit den provokanten Fragen zu Moral und Ethik. Dann geht es auf die Hütte und plötzlich sind erst 6 , dann 7 Leute in der Runde. Wie stehen sie zueinander? Was verbindet bzw. trennt sie? Und plötzlich kommt noch ein ganz ungebetener Gast mit einer unerhörten Aufforderung hinzu! " Ein Raum, sieben Menschen, manche mehr, manche weniger befreundet, nur einer darf überleben..."
Mir gefallen die verschiedenen Charaktere, die so unterschiedliche Sichtweisen bieten und für Denkanstöße sorgen. Wessen Meiung ist richtig oder falsch? Welche Entscheidungen sind akzeptabel? Ich finde die Idee vom Autor Daniel Alvarenga sehr interessant und die Umsetzung gelungen! Das Cover ist passend zur Thematik schön düster. Der Schreibstil ist mega flüssig. Der Roman liest sich leicht und locker und tatsächlich konnte ich das Buch nicht zur Seite legen.....