Naja...
Der Roman erzählt die Geschichte von Felix, der ein gemeinsames Wochenende mit seinen Freunden in einer abgelegenen Waldhütte plant. Schon zu Beginn ist die Stimmung angespannt, da weitere Gäste unangekündigt hinzukommen. Die Situation eskaliert dann schließlich.
Grundsätzlich ist die Idee des Buches spannend angelegt. Besonders die unterschiedlichen Perspektiven, vor allem innerhalb der Gruppe, verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Allerdings bleiben die Figuren insgesamt schwer zugänglich. Die Protagonist:innen wirken überwiegend unsympathisch, was es erschwert, emotionale Bindung aufzubauen. Vor allem Felix selbst bleibt distanziert und wenig nachvollziehbar, wodurch die moralischen Konflikte zwar theoretisch interessant, emotional jedoch weniger wirkungsvoll sind.
Bis etwa zur Mitte des Buches entwickelt sich die Handlung solide und fesselnd. Danach verliert die Geschichte jedoch an Dynamik: Viele Konflikte und Gedankengänge wiederholen sich, wodurch die Spannung spürbar nachlässt. Das Interesse wird zunehmend durch Redundanzen gebremst, anstatt weiter gesteigert zu werden.
Das Ende beziehungsweise die Auflösung konnte letztlich nicht überzeugen. Sie bleibt unklar und wirkt wenig befriedigend, insbesondere im Hinblick auf die zuvor aufgebauten moralischen Fragen. Statt eines stringenten Abschlusses hinterlässt das Finale eher Verwirrung als Nachhall.
Insgesamt bietet das Buch einen vielversprechenden Ansatz mit einer starken Grundidee und relevanten ethischen Fragestellungen. In der Umsetzung bleibt es jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Trotz interessanter Perspektivwechsel und eines spannenden Beginns konnte die Handlung insgesamt nicht vollständig überzeugen.
Grundsätzlich ist die Idee des Buches spannend angelegt. Besonders die unterschiedlichen Perspektiven, vor allem innerhalb der Gruppe, verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe. Allerdings bleiben die Figuren insgesamt schwer zugänglich. Die Protagonist:innen wirken überwiegend unsympathisch, was es erschwert, emotionale Bindung aufzubauen. Vor allem Felix selbst bleibt distanziert und wenig nachvollziehbar, wodurch die moralischen Konflikte zwar theoretisch interessant, emotional jedoch weniger wirkungsvoll sind.
Bis etwa zur Mitte des Buches entwickelt sich die Handlung solide und fesselnd. Danach verliert die Geschichte jedoch an Dynamik: Viele Konflikte und Gedankengänge wiederholen sich, wodurch die Spannung spürbar nachlässt. Das Interesse wird zunehmend durch Redundanzen gebremst, anstatt weiter gesteigert zu werden.
Das Ende beziehungsweise die Auflösung konnte letztlich nicht überzeugen. Sie bleibt unklar und wirkt wenig befriedigend, insbesondere im Hinblick auf die zuvor aufgebauten moralischen Fragen. Statt eines stringenten Abschlusses hinterlässt das Finale eher Verwirrung als Nachhall.
Insgesamt bietet das Buch einen vielversprechenden Ansatz mit einer starken Grundidee und relevanten ethischen Fragestellungen. In der Umsetzung bleibt es jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück. Trotz interessanter Perspektivwechsel und eines spannenden Beginns konnte die Handlung insgesamt nicht vollständig überzeugen.