Nervenaufreibend
Da ich bereits "Hundswut" von Daniel Alvarenga gelesen habe, war ich äußerst neugierig auf "Ruf der Leere". Deshalb musste ich die beiden Romane auch Laufend miteinander vergleichen. Vorneweg: mein persönlicher Favorit ist Hundswut.
Aber jetzt zum neuen Roman von Herrn Alvarenga.
In "Ruf der Leere" geht es viel um Ethik und Moral. Denn die Protagonisten des Romans, Felix und Laura, sind Medizinstudenten. Ihre Wege kreuzen sich in einem begehrten Seminar zum Thema Medizinethik. Durch diese flüchtige Bekanntschaft ergibt sich eine Freundschaft die von Felix angestoßen wird.
Zum Aufbau des Romans: die einzelnen Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Hauptsächlich von Felix und Laura, aber auch von Felix Vater, seiner Schwester, Ben (Felix bester Freund) und Lisa (Lauras beste Freundin). Durch die verschiedenen Perspektiven erhält man einen tiefen Einblick in die gesamte Geschichte und ihre Reichweite. Zudem gibt es zwei Handlungsstränge, der eine läuft in rund einem Tag ab (Felix schmeißt für Ben eine Party auf einer Hütte), der zweite erstreckt sich über einige Monate und springt immer weiter, je weiter wir im ersten Handlungsstrang kommen. Diese Erzählweise finde ich sehr interessant und regt zum weiterlesen an. Man verstrickt sich immer weiter in der Geschichte und erfährt erschreckendes und hinterfragt immer öfter die viel besprochene Ethik und Moral.
Leider hat mich das Buch nicht so sehr schockiert wie "Hundswut". "Ruf der Leere" behandelt zwar ein äußerst wichtiges Thema: die Ethik. Jedoch wird dabei auf ein eher abstraktes Stilmittel gegriffen das die gesamte Geschichte für mich etwas fragwürdig darstellt.
Aber jetzt zum neuen Roman von Herrn Alvarenga.
In "Ruf der Leere" geht es viel um Ethik und Moral. Denn die Protagonisten des Romans, Felix und Laura, sind Medizinstudenten. Ihre Wege kreuzen sich in einem begehrten Seminar zum Thema Medizinethik. Durch diese flüchtige Bekanntschaft ergibt sich eine Freundschaft die von Felix angestoßen wird.
Zum Aufbau des Romans: die einzelnen Kapitel werden aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Hauptsächlich von Felix und Laura, aber auch von Felix Vater, seiner Schwester, Ben (Felix bester Freund) und Lisa (Lauras beste Freundin). Durch die verschiedenen Perspektiven erhält man einen tiefen Einblick in die gesamte Geschichte und ihre Reichweite. Zudem gibt es zwei Handlungsstränge, der eine läuft in rund einem Tag ab (Felix schmeißt für Ben eine Party auf einer Hütte), der zweite erstreckt sich über einige Monate und springt immer weiter, je weiter wir im ersten Handlungsstrang kommen. Diese Erzählweise finde ich sehr interessant und regt zum weiterlesen an. Man verstrickt sich immer weiter in der Geschichte und erfährt erschreckendes und hinterfragt immer öfter die viel besprochene Ethik und Moral.
Leider hat mich das Buch nicht so sehr schockiert wie "Hundswut". "Ruf der Leere" behandelt zwar ein äußerst wichtiges Thema: die Ethik. Jedoch wird dabei auf ein eher abstraktes Stilmittel gegriffen das die gesamte Geschichte für mich etwas fragwürdig darstellt.