Sprachlos

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bibliophilie Avatar

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Das Cover zu "Ruf der Leere" von Daniel Alvarenga ist passend zum Inhalt des Buches gestaltet: düster,mystisch.
Felix lädt seine Freunde zu einer Wochend-Party in einer abgelegenen Hütte im Wald ein. Plötzlich taucht ein alter Mann auf und prophezeit, dass es bis Mitternacht nur einen Überlebenden geben wird und die Gruppe diesen auserwählen muss.
Felix hat hier die Fäden in der Hand, verrennt sich aber immer in seinem Labyrinth aus Lügen und Intrigen.
Für mich war es spannend zu lesen, bis der alte Mann erscheint. Ich hatte mir hier mehr Diskussionen zwischen den Partygästen erhofft. Eher beginnt hier ein Rückblick auf das was in der Vergangeneit zwischen den Personen geschehen ist. Und das Ende bleibt offen wie der Buchtitel "Ruf der Leere", der sich sicherlich auch auf die unerfüllten Erwartungen der Personen bezieht.
Ich empfehle das Buch allen Lesenden, die mit psychologischen Texten vertraut sind.
Ich kannte den Autor bisher nicht und möchte jetzt auch "Hundswut" lesen.