Stark!
Ruf der Leere von Daniel Alvarenga ist kein typischer Thriller, sondern ein psychologisch ziemlich intensives Buch, das einen im Nachgang noch länger beschäftigt. Felix lädt seine Freunde in eine abgelegene Waldhütte ein – eigentlich soll es ein entspanntes Wochenende werden. Doch die Stimmung kippt schnell, und als ein seltsamer alter Mann auftaucht, der behauptet, er sei der Tod, wird aus der Party ein moralisches und psychologisches Spiel mit sehr ernsten Konsequenzen.
Besonders stark fand ich die Figurenzeichnung. Die Charaktere wirken real, widersprüchlich und menschlich – niemand ist nur gut oder nur böse. Felix manipuliert geschickt, Laura verlässt sich auf das, was sie sieht, und zwischen den Freunden zeigen sich nach und nach Angst, Egoismus und Unsicherheit.
Der Schreibstil ist gut lesbar, aber die Atmosphäre ist durchgehend bedrückend und angespannt. Die Spannung entsteht weniger durch Action, sondern durch das, was im Kopf der Figuren passiert. Nicht alles wird erklärt, nicht alles aufgelöst – genau das macht das Buch aus.
Fazit: Ein starkes Buch für alle, die psychologische Tiefe mögen und kein Problem damit haben, am Ende selbst weiterzudenken. Definitiv lesenswert.
Besonders stark fand ich die Figurenzeichnung. Die Charaktere wirken real, widersprüchlich und menschlich – niemand ist nur gut oder nur böse. Felix manipuliert geschickt, Laura verlässt sich auf das, was sie sieht, und zwischen den Freunden zeigen sich nach und nach Angst, Egoismus und Unsicherheit.
Der Schreibstil ist gut lesbar, aber die Atmosphäre ist durchgehend bedrückend und angespannt. Die Spannung entsteht weniger durch Action, sondern durch das, was im Kopf der Figuren passiert. Nicht alles wird erklärt, nicht alles aufgelöst – genau das macht das Buch aus.
Fazit: Ein starkes Buch für alle, die psychologische Tiefe mögen und kein Problem damit haben, am Ende selbst weiterzudenken. Definitiv lesenswert.