Teils spannend teils lang
Felix will mit seiner Freundin Laura und seinem besten Freund ein Wochenende in einer Waldhütte verbringen. Eigentlich soll es ein schönes Wiedersehen werden. Doch bald kommen noch andere Gäste hinzu und die Stimmung wird immer angespannter. Als dann ein fremder Mann auftaucht und sagt, dass nur einer die Nacht überleben wird, kippt die Situation völlig.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, hauptsächlich von Felix und Laura. Zwischendurch kommen auch andere Figuren zu Wort. Das sorgt dafür, dass man die einzelnen Personen besser kennenlernt und versteht, wie alles zusammenhängt. Durch Rückblenden in die Vergangenheit wächst langsam das Verständnis für ihre Geheimnisse und Beziehungen.
Am Anfang fand ich die Handlung interessant, weil ich wissen wollte, was hinter dem Mann in der Hütte steckt. Die Spannung bleibt über weite Teile erhalten, auch wenn einige Abschnitte etwas langatmig sind. Manchmal gibt es viele unnötige Details über Nebenfiguren, die den Fluss der Geschichte bremsen.
Das Ende kam für mich zu schnell und war sehr offen. Ich hätte mir mehr Erklärungen gewünscht. Trotzdem fand ich es gut, dass man nach dem Lesen darüber nachdenkt, was wohl wirklich passiert ist.
Inhaltlich geht es weniger um moralische Fragen, wie der Klappentext vermuten lässt, sondern mehr um Beziehungsdramen und Eifersucht. Die psychologischen Themen werden nur angerissen, aber nicht vertieft. Einige Figuren wirken übertrieben oder wenig glaubwürdig, besonders Felix.
Insgesamt ist „Ruf der Leere“ ein Buch, das Spannung verspricht, aber nicht ganz hält, was es ankündigt. Die Idee ist stark, die Umsetzung bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Wer eine tiefgehende Geschichte mit moralischem Schwerpunkt erwartet, wird eher enttäuscht sein, doch für Leserinnen und Leser, die Beziehungsdramen mit leichtem Thriller-Element mögen, könnte es trotzdem interessant sein.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, hauptsächlich von Felix und Laura. Zwischendurch kommen auch andere Figuren zu Wort. Das sorgt dafür, dass man die einzelnen Personen besser kennenlernt und versteht, wie alles zusammenhängt. Durch Rückblenden in die Vergangenheit wächst langsam das Verständnis für ihre Geheimnisse und Beziehungen.
Am Anfang fand ich die Handlung interessant, weil ich wissen wollte, was hinter dem Mann in der Hütte steckt. Die Spannung bleibt über weite Teile erhalten, auch wenn einige Abschnitte etwas langatmig sind. Manchmal gibt es viele unnötige Details über Nebenfiguren, die den Fluss der Geschichte bremsen.
Das Ende kam für mich zu schnell und war sehr offen. Ich hätte mir mehr Erklärungen gewünscht. Trotzdem fand ich es gut, dass man nach dem Lesen darüber nachdenkt, was wohl wirklich passiert ist.
Inhaltlich geht es weniger um moralische Fragen, wie der Klappentext vermuten lässt, sondern mehr um Beziehungsdramen und Eifersucht. Die psychologischen Themen werden nur angerissen, aber nicht vertieft. Einige Figuren wirken übertrieben oder wenig glaubwürdig, besonders Felix.
Insgesamt ist „Ruf der Leere“ ein Buch, das Spannung verspricht, aber nicht ganz hält, was es ankündigt. Die Idee ist stark, die Umsetzung bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Wer eine tiefgehende Geschichte mit moralischem Schwerpunkt erwartet, wird eher enttäuscht sein, doch für Leserinnen und Leser, die Beziehungsdramen mit leichtem Thriller-Element mögen, könnte es trotzdem interessant sein.