Tiefgründig

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bibineu77 Avatar

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Daniel Alvarenga wirft ihn seinem Roman Ruf der Leere hochgradig spannende Fragen auf: Wer hat ein Recht zu leben? Ist ein Leben mehr wert als ein anderes?
Alvarenga spannt dazu einen erzählerischen Rahmen um eine Gruppe junger Leute in einer Berghütte, denen der Tod begegnet und die Gruppe auffordert eine Entscheidung über Leben und Tod zu treffen.
Wie würde man selbst in solch einer Situation handeln? Wann hören wir auf moralische Entscheidungen zu treffen?
Eine Fiktion, die Fragen aufwirft und nachdenklich macht.
Die Geschichte ist gut gemacht. Durch den Wechsel der Perspektiven bekommt der Leser tiefe Einblicke und die Geschichte wird nie langweilig.
Das Ende ist mir leider etwas zu kurz geraten, da hätte ich mir etwas mehr Ruhe und Ausführlichkeit gewünscht.
In Summe dennoch ein sehr lesenswertes Buch, das gut unterhält.