Unerwartete Wendungen
In Daniel Alvarengas "Ruf der Leer" geht es um den jungen Erwachsenen Felix, Medizinstudent, Sohn eines wohlhabenden Professors, der eigentlich nur mit seinem Freund, der gerade wieder aus Australien zurückgekommen ist, und ein paar anderen Freunden und "Anhängsel" ein nettes Wochenende in einer Waldhütte verbringen möchte. Doch sie bleiben nicht lange unter sich - der Tod in Person kommt sie besuchen und sagt ihnen, dass nur eine:r von ihnen überleben wird. Wer das sein wird? Das dürfen sie selbst entscheiden.
Der Roman wird jedoch nicht nur aus der Felix Perspektive erzählt, sondern auch oft von Laura, seiner Ex-Freundin, und ab und zu auch anderen Charakteren. Dabei wechselt die Handlung ständig zwischen der Gegenwart in der Hütte und der Vergangenheit mit dem Fokus auf Felix und Laura und einem Seminar in Medizinethik. Eine "einfache Lösung", wie das Buch enden könnte, ist schnell gefunden und es scheint auch immer wieder Hinweise auf genau so ein Ende zu geben. Doch Alvarenga geht nicht den einfachen Weg und trotzdem wirkt auch sein Ende natürlich und nachvollziehbar - und die Hinweise auf das andere Ende sind vermutlich sogar absichtlich so gesetzt.
Sprachlich überzeugt der Autor mit einer Leichtigkeit und Schroffheit, die die Charaktere echt und nahbar wirken lässt - vielleicht nicht unbedingt sympathisch, aber auch das gut zu schreiben, muss gelernt sein! Durch den Sprachstil fliegt man nur so durch die knapp 400 Seiten und hat nie das Gefühl, dass das Ganze künstlich in die Länge gezogen würde.
Mein größter Kritikpunkt liegt tatsächlich an meiner Namensschwäche, denn die wichtigsten Charaktere Felix, Fabian, Bill, Ben, Laura und Lena zu nennen war nicht unbedingt notwendig - es gibt auch Namen, die sich nicht so ähnlich sind.
Der Roman wird jedoch nicht nur aus der Felix Perspektive erzählt, sondern auch oft von Laura, seiner Ex-Freundin, und ab und zu auch anderen Charakteren. Dabei wechselt die Handlung ständig zwischen der Gegenwart in der Hütte und der Vergangenheit mit dem Fokus auf Felix und Laura und einem Seminar in Medizinethik. Eine "einfache Lösung", wie das Buch enden könnte, ist schnell gefunden und es scheint auch immer wieder Hinweise auf genau so ein Ende zu geben. Doch Alvarenga geht nicht den einfachen Weg und trotzdem wirkt auch sein Ende natürlich und nachvollziehbar - und die Hinweise auf das andere Ende sind vermutlich sogar absichtlich so gesetzt.
Sprachlich überzeugt der Autor mit einer Leichtigkeit und Schroffheit, die die Charaktere echt und nahbar wirken lässt - vielleicht nicht unbedingt sympathisch, aber auch das gut zu schreiben, muss gelernt sein! Durch den Sprachstil fliegt man nur so durch die knapp 400 Seiten und hat nie das Gefühl, dass das Ganze künstlich in die Länge gezogen würde.
Mein größter Kritikpunkt liegt tatsächlich an meiner Namensschwäche, denn die wichtigsten Charaktere Felix, Fabian, Bill, Ben, Laura und Lena zu nennen war nicht unbedingt notwendig - es gibt auch Namen, die sich nicht so ähnlich sind.