Zwischen Moral und Abgrund – ein kraftvolles Psychodrama
„Ruf der Leere“ von Daniel Alvarenga ist ein eindringlicher, moralisch aufgeladener Roman, der das scheinbar harmlose Wiedersehen einer Freundesgruppe in einer abgelegenen Waldhütte in einen intensiven psychologischen Thriller verwandelt. Schon bald nach ihrem Eintreffen gerät die Stimmung aus den Fugen, als ein mysteriöser Fremder die Gruppe vor die grausame Wahl stellt, zu entscheiden, wer leben darf und wer sterben soll. Diese zentrale Prämisse entfaltet eine beklemmende Dynamik, die Figuren intensiv aufbricht und ihre innersten Abgründe offenlegt.
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Alvarengas Erzählstil ist flüssig und hält über weite Strecken die Spannung, während er zugleich grundlegende Fragen zu Moral, Gruppendruck und Selbstschutz aufwirft. Die Einblicke in das Verhältnis des Protagonisten Felix zu seinem Vater bieten einen zusätzlichen emotionalen Resonanzraum, der die Geschichte über das reine Kammerspiel hinaus bereichert.
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Allerdings wirken einige Motivationen der Figuren und Rückblenden nicht immer vollständig nachvollziehbar, was die narrative Klarheit gelegentlich trübt. Trotz dieser leichten Schwächen bleibt „Ruf der Leere“ ein nachdenklich stimmender Roman mit überzeugender Atmosphäre und gedanklicher Tiefe. Vier von fünf Sternen.
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Alvarengas Erzählstil ist flüssig und hält über weite Strecken die Spannung, während er zugleich grundlegende Fragen zu Moral, Gruppendruck und Selbstschutz aufwirft. Die Einblicke in das Verhältnis des Protagonisten Felix zu seinem Vater bieten einen zusätzlichen emotionalen Resonanzraum, der die Geschichte über das reine Kammerspiel hinaus bereichert.
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Allerdings wirken einige Motivationen der Figuren und Rückblenden nicht immer vollständig nachvollziehbar, was die narrative Klarheit gelegentlich trübt. Trotz dieser leichten Schwächen bleibt „Ruf der Leere“ ein nachdenklich stimmender Roman mit überzeugender Atmosphäre und gedanklicher Tiefe. Vier von fünf Sternen.