Gefällt mir doch schon wieder viel zu gut

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liesdochmaleinbuch Avatar

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Kurt Trödel war im letzten Jahr so eine Art Glücks-Entdeckung für mich und "Klapper" ein Buch, was ich wirklich mochte. Und auch diese Geschichte hat wieder so einen Vibe, der irgendwo zwischen Melancholie und Euphorie schwankt (ums mal mit Benedict Wells Worten zu sagen). Und dass ich hier einen Wells-Vergleich ziehe ist für mich schon der Beweis, dass mir dieses Buch hier richtig gut gefällt, wenn Wells ist mein Nonplusultra in Sachen Coming of Age. Aber ich hab auch hier ein sehr gutes Gefühl, dass diese Geschichte was ganz großes wird.

Marko ist so absoluter Durchschnitt, Mittelklasseleben, zwar Möglichkeiten, aber nicht in unbegrenztem Ausmaß. Der Schulabschluss als Landmarke zwischen Verheißung und Verzweiflung. Und Claire gefühlt das ganze Gegenteil- privilegiert, fokussiert, ich-zentriert. An einer Stelle im Buch wird ja gesagt, dass sich Mitschüler fragen, was die beiden verbindet- das würde ich auch gerne wissen, aber ich glaub diese Frage bleibt wohl unbeantwortet.

Dafür finde ich Marko und seinen Vater einfach sau sympathisch. Ich bin so gespannt, Markos weitere Entwicklung zu verfolgen