Ruhig, aber eher die Ruhe vor dem Sturm
Der Text beginnt mit einem einfachen Trick. Augen zu, kurz warten, Augen auf. Diese kleine Geste wirkt wie ein Schutzraum, den sich der Erzähler geschaffen hat, um mit einer Welt klarzukommen, die ihm oft zu viel wird. Alles, was dazwischen passiert, gehört nur ihm. Schon hier zeigt sich der leise, beinahe kindliche Ton des Textes, der nicht erklären will, sondern zeigt.
Die Sprache ist schlicht und nah an den Gedanken. Sie wirkt manchmal tastend, so als würde Marko beim Erzählen selbst überlegen, was er fühlt. Genau das macht den Text zugänglich. Man folgt den Wahrnehmungen, den kleinen Verschiebungen im Körper und im Kopf, ohne dass sie benannt oder bewertet werden.
Der Abiball erscheint weniger als großer Moment, sondern eher als seltsame Zwischenstation. Die Turnhalle bleibt spürbar Turnhalle, trotz Schmuck und Musik. Marko beobachtet viel und fühlt sich dabei doch nicht richtig dazugehörig. Alles ist ein bisschen schief, ein bisschen fremd.
Besonders stark sind die Szenen mit dem Vater. Nähe entsteht hier durch Alltägliches, durch gemeinsames Essen, durch kurze Gespräche. Die Mutter ist nicht mehr da, aber sie fehlt leise und dauerhaft. Fotos, Erinnerungen und kleine Gegenstände halten sie im Raum.
Insgesamt wirkt die Leseprobe ruhig und ehrlich. Sie erzählt vom Übergang ins Erwachsensein ohne Pathos. Man liest weiter, weil man Markos Blick auf die Welt ernst nimmt und ihm gern noch ein Stück folgt.
Die Sprache ist schlicht und nah an den Gedanken. Sie wirkt manchmal tastend, so als würde Marko beim Erzählen selbst überlegen, was er fühlt. Genau das macht den Text zugänglich. Man folgt den Wahrnehmungen, den kleinen Verschiebungen im Körper und im Kopf, ohne dass sie benannt oder bewertet werden.
Der Abiball erscheint weniger als großer Moment, sondern eher als seltsame Zwischenstation. Die Turnhalle bleibt spürbar Turnhalle, trotz Schmuck und Musik. Marko beobachtet viel und fühlt sich dabei doch nicht richtig dazugehörig. Alles ist ein bisschen schief, ein bisschen fremd.
Besonders stark sind die Szenen mit dem Vater. Nähe entsteht hier durch Alltägliches, durch gemeinsames Essen, durch kurze Gespräche. Die Mutter ist nicht mehr da, aber sie fehlt leise und dauerhaft. Fotos, Erinnerungen und kleine Gegenstände halten sie im Raum.
Insgesamt wirkt die Leseprobe ruhig und ehrlich. Sie erzählt vom Übergang ins Erwachsensein ohne Pathos. Man liest weiter, weil man Markos Blick auf die Welt ernst nimmt und ihm gern noch ein Stück folgt.