Zwischen Kater, Zukunft und Herzflimmern
Die Leseprobe entfaltet sofort eine eindringliche, zarte Innenperspektive: ein junger Erzähler, der zwischen Kontrollverlust, Zukunftsangst und der Sehnsucht nach Halt taumelt. Prödel schreibt in einer klaren, fast schwebenden Sprache, die Alltagsmomente mit einer feinen Melancholie auflädt. Der Prolog wirkt wie ein poetischer Reset-Knopf – ein Ritual gegen das Verrutschen der Welt – und setzt den Ton für einen Roman, der sehr nah an den Empfindungen seines Protagonisten bleibt.
Die Szenen rund um Abiball, Katermorgen und die Beziehung zu Claire sind gleichzeitig komisch, schmerzhaft und liebevoll beobachtet. Besonders stark ist die Art, wie Prödel soziale Unterschiede, Verlust und Zukunftsdruck beiläufig, aber präzise sichtbar macht: der Vater mit seinen großen, unsicheren Gesten, die Wohnung voller Erinnerungen, die Freundschaft und Liebe, die an einem Wendepunkt steht.
Der Text wirkt modern, warm, verletzlich – ein Coming-of-Age, das nicht laut sein muss, um zu treffen. Man spürt, dass hier jemand schreibt, der die feinen Risse im Alltag ernst nimmt und daraus etwas Schönes macht.
Die Szenen rund um Abiball, Katermorgen und die Beziehung zu Claire sind gleichzeitig komisch, schmerzhaft und liebevoll beobachtet. Besonders stark ist die Art, wie Prödel soziale Unterschiede, Verlust und Zukunftsdruck beiläufig, aber präzise sichtbar macht: der Vater mit seinen großen, unsicheren Gesten, die Wohnung voller Erinnerungen, die Freundschaft und Liebe, die an einem Wendepunkt steht.
Der Text wirkt modern, warm, verletzlich – ein Coming-of-Age, das nicht laut sein muss, um zu treffen. Man spürt, dass hier jemand schreibt, der die feinen Risse im Alltag ernst nimmt und daraus etwas Schönes macht.