Aus dem Leben gefallen
Der Roman „Salto“ von Kurt Prödel befasst sich mit der Realität einiger junger Menschen, deren Traum des Medizinstudiums in Deutschland nicht erreichbar scheint. Der junge Marko, der nach seinem Abi nach Ungarn ziehen muss/darf, um Medizin studieren erlebt genau dies. Dafür verlässt er seine Freundin Claire, nimmt das letzte Geld von der Lebensversicherung seiner Mutter und lässt seinen Vater im Wohnblock zurück.
Das Cover ist vielleicht nicht ideal gewählt. Zwar ist es äußerst ästhetisch, jedoch ist, meines Erachtens, nicht der Hauptaspekt der Geschichte dargestellt. Zwar geht es auch viel um Claire, aber ich denke, dass Marko und seine Selbstfindung im Fokus stehen sollte. Auch die Bezeichnung einer Liebesgeschichte erachte ich als ungenau. Hübsch ist die Gestaltung jedoch allemal.
Ich bin wirklich von der Umsetzung der Geschichte überzeugt. Ich wurde so toll mitgenommen, dass ich gar nicht bemerkt habe, wie schnell ich das Buch durchgelesen hatte. Es geht um Finanzsorgen, Krankheiten, Träume und Erwartungen. Ich befinde mich aktuell an einem ähnlichen Punkt in meinem Leben wie Marko und Claire, weswegen ich viel mitfühlen konnte. Es ist wirklich unglaublich, welchen hohen NC man aktuell für Medizin benötigt.
Den Schreibstil kann ich nur lobpreisen. Ich habe das Buch fast schon durchflogen, so flüssig und catchy war es.
Die Charaktere waren sehr authentisch. Der Ort, in dem der Roman spielt ist bewusst offengehalten. Es wird immer wieder von der „deutschen Kleinstadt“ geredet, vielleicht um möglichst viele Leute abzuholen. Die Protagonist:innen sind sehr konträr zueinander. Während Claire scheinbar aus einem Traum-Elternhaus kommt, mit präsenten Eltern und einem Geldsegen, muss Marko alleinig mit seinem Vater in einem Block leben. Durch diese große Spannweite der Charaktere lässt sich für jede:n etwas finden, mit dem man mitfühlen kann. Mir sind keine Inkonsequenten aufgefallen.
Ich mag das Buch sehr gerne, da es so alltagsnah ist und die Sorgen und Ängste von Jugendlichen aufzeigt.
Das Cover ist vielleicht nicht ideal gewählt. Zwar ist es äußerst ästhetisch, jedoch ist, meines Erachtens, nicht der Hauptaspekt der Geschichte dargestellt. Zwar geht es auch viel um Claire, aber ich denke, dass Marko und seine Selbstfindung im Fokus stehen sollte. Auch die Bezeichnung einer Liebesgeschichte erachte ich als ungenau. Hübsch ist die Gestaltung jedoch allemal.
Ich bin wirklich von der Umsetzung der Geschichte überzeugt. Ich wurde so toll mitgenommen, dass ich gar nicht bemerkt habe, wie schnell ich das Buch durchgelesen hatte. Es geht um Finanzsorgen, Krankheiten, Träume und Erwartungen. Ich befinde mich aktuell an einem ähnlichen Punkt in meinem Leben wie Marko und Claire, weswegen ich viel mitfühlen konnte. Es ist wirklich unglaublich, welchen hohen NC man aktuell für Medizin benötigt.
Den Schreibstil kann ich nur lobpreisen. Ich habe das Buch fast schon durchflogen, so flüssig und catchy war es.
Die Charaktere waren sehr authentisch. Der Ort, in dem der Roman spielt ist bewusst offengehalten. Es wird immer wieder von der „deutschen Kleinstadt“ geredet, vielleicht um möglichst viele Leute abzuholen. Die Protagonist:innen sind sehr konträr zueinander. Während Claire scheinbar aus einem Traum-Elternhaus kommt, mit präsenten Eltern und einem Geldsegen, muss Marko alleinig mit seinem Vater in einem Block leben. Durch diese große Spannweite der Charaktere lässt sich für jede:n etwas finden, mit dem man mitfühlen kann. Mir sind keine Inkonsequenten aufgefallen.
Ich mag das Buch sehr gerne, da es so alltagsnah ist und die Sorgen und Ängste von Jugendlichen aufzeigt.