Der Ernst des Lebens

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ada2011 Avatar

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Marko hat definitiv schon einiges hinter sich. Seine Mutter verstarb einige Jahre zuvor und er wuchs bei seinem Vater auf, der diese Aufgabe offensichtlich so gut eben möglich, meisterte. Hier hat es mir gefallen, dass Marko einen Vater hat der einfach mal Arbeiter ist. Marko schreibt das beste Abitur seiner Klasse, aber er kommt aus keinem intellektuellen Haushalt. Seine Mutter war Krankenschwester gewesen.
Die Beziehung zu seiner Freundin Claire geht zum Ende der Schulzeit in die Brüche, denn es sieht erst einmal so aus, als wenn sich die weiteren Lebenswege der jungen Erwachsenen trennen werden.
Und dann kommt doch alles ganz anders und nichts wird besser. Claire hat eine psychische Erkrankung und auch Marko erkrankt akut chronisch.
Dieser Teil der Geschichte hat mich nicht begeistert. Nicht, dass ich nicht weiß, dass Erkrankungen vorkommen können, aber in letzter Zeit begegnet man im Leben und leider auch in der Literatur zunehmend kranken Personen.
Ich persönlich würde auch gern einmal wieder eine Geschichte über geistig und körperlich gesunde junge Menschen lesen.
Aber gut geschrieben und vorgelesen von Lukas von Horbatschewsky ist das kurze Büchlein allemal und ich empfehle es auf jeden Fall weiter.