Der schwierige Einstieg ins Erwachsen-Sein
„Ich weiß nicht, warum Weggehen so schwierig ist, warum man sich so schuldig fühlt und wie lange ich noch so tun muss, als wäre ich bereit.“
„Salto“ handelt von Marko, der vor dem Eintritt in die Erwachsenenwelt steht und erstmals eigene Entscheidungen treffen und Verantwortung für sich selbst (und seine Gesundheit) übernehmen muss.
Die Covergestaltung empfinde ich als passend und ansprechend: modern, simple, einfach. Das Gleiche gilt für die Sprache und den Erzählstil. Kurt Prödel ist es gut gelungen, einen jungen Menschen in der heutigen Zeit zu portraitieren: Tik-Tok und Social Media Nutzung, Vapen, Chatverläufe, usw. wurden fügen sich gut und authentisch in die Geschichte ein ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Der Satzbau ist schlicht und einfach, oft gestrickt von poetischen und philosophischen Gedankengängen, die nicht aufgesetzt wirken. Die Stimmung des Buchs ist zwar durchweg sehr bedrückend, jedoch fehlt es an keiner Stelle an Humor.
Von den Charakteren empfinde ich vorallem der Vater des Protagonisten als sehr gelungen: hier schafft Prödel einen sehr passiven und unempathischen, aber dennoch zu gleichen Maßen sehr sensiblen Menschen. Die weiblichen Charaktere im Buch bleiben für mich jedoch wenig greifbar und z.T. sehr aufgesetzt bzw. unbeleuchtet. Wirklich viel erfahren wir über diese Figuren nicht. Warum das Buch auf dem Klappentext als Liebesgeschichte angepriesen wird, bleibt mir ein Rätsel: viel mehr ist es ein Navigieren Markos durch Schicksalsschläge hindurch, sowie ein hin- und hergerissen sein zwischen den Erwartungen anderer (Freunde, Familie) und den eigenen Wünschen, die er selber noch nicht Greifen kann.
Obwohl es ein positives Leseerlebnis war, empfinde ich das Ende leider als Unbefriedigend, - ein Nachhall bleibt aus, die Entwicklung Markos schwammig.
„Salto“ handelt von Marko, der vor dem Eintritt in die Erwachsenenwelt steht und erstmals eigene Entscheidungen treffen und Verantwortung für sich selbst (und seine Gesundheit) übernehmen muss.
Die Covergestaltung empfinde ich als passend und ansprechend: modern, simple, einfach. Das Gleiche gilt für die Sprache und den Erzählstil. Kurt Prödel ist es gut gelungen, einen jungen Menschen in der heutigen Zeit zu portraitieren: Tik-Tok und Social Media Nutzung, Vapen, Chatverläufe, usw. wurden fügen sich gut und authentisch in die Geschichte ein ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Der Satzbau ist schlicht und einfach, oft gestrickt von poetischen und philosophischen Gedankengängen, die nicht aufgesetzt wirken. Die Stimmung des Buchs ist zwar durchweg sehr bedrückend, jedoch fehlt es an keiner Stelle an Humor.
Von den Charakteren empfinde ich vorallem der Vater des Protagonisten als sehr gelungen: hier schafft Prödel einen sehr passiven und unempathischen, aber dennoch zu gleichen Maßen sehr sensiblen Menschen. Die weiblichen Charaktere im Buch bleiben für mich jedoch wenig greifbar und z.T. sehr aufgesetzt bzw. unbeleuchtet. Wirklich viel erfahren wir über diese Figuren nicht. Warum das Buch auf dem Klappentext als Liebesgeschichte angepriesen wird, bleibt mir ein Rätsel: viel mehr ist es ein Navigieren Markos durch Schicksalsschläge hindurch, sowie ein hin- und hergerissen sein zwischen den Erwartungen anderer (Freunde, Familie) und den eigenen Wünschen, die er selber noch nicht Greifen kann.
Obwohl es ein positives Leseerlebnis war, empfinde ich das Ende leider als Unbefriedigend, - ein Nachhall bleibt aus, die Entwicklung Markos schwammig.