Intensiv
Augen zu. Eine Sekunde warten. Augen auf. Das ist Markos Trick, um wieder in der Realität anzukommen, wenn das Leben ins Schwanken gerät. Und das passiert häufiger in dieser intensiven Zeit nach dem Abi, das Marko mit Bestnote bestanden hat, das ihm aber trotzdem nicht den ersehnten Studienplatz für Medizin an einer deutschen Uni einbringt. In Budapest gibt es zwar die Möglichkeit, für Geld zu studieren, aber davon hat Marko, dessen Vater an der Müllpresse auf dem Wertstoffhof arbeitet, leider nicht allzu viel. Seine Freundin Claire dagegen stammt aus einer wohlhabenden Familie und plant, nach München zu ziehen. Doch was sind schon Pläne in diesem Alter, in dem jeder Tag völlig neue Brüche in die eigenen Lebenslinien reißen kann? Auch in Markos Fall entpuppt sich das Schicksal eher als mieser Verräter denn als verlässlicher Kumpel.
Ich mochte an diesem Buch alles. Die Figuren mit ihren Eigenheiten, vor allem Marko mit seiner Unbeholfenheit, sich auszudrücken oder Kontakt zu anderen herzustellen. Ich mochte die Szenen, die sich aufs Wesentliche beschränken sowie die kurzen Sätze und die knappe lakonische Erzählsprache. Ich mochte die Wendungen in der Geschichte, die ich so an keiner Stelle voraussehen konnte. Und ganz besonders mochte ich die Vielzahl kleiner, liebenswerter Klugheiten, die zwischendurch eingestreut sind und sich so perfekt in den Roman einfügen, dass sie in der Handlung kaum auffallen, mir beim Lesen aber oft ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Hey, und wie man sich frittiert fühlt, weiß ich jetzt auch! Danke für diese hinreißende Geschichte.
Ich mochte an diesem Buch alles. Die Figuren mit ihren Eigenheiten, vor allem Marko mit seiner Unbeholfenheit, sich auszudrücken oder Kontakt zu anderen herzustellen. Ich mochte die Szenen, die sich aufs Wesentliche beschränken sowie die kurzen Sätze und die knappe lakonische Erzählsprache. Ich mochte die Wendungen in der Geschichte, die ich so an keiner Stelle voraussehen konnte. Und ganz besonders mochte ich die Vielzahl kleiner, liebenswerter Klugheiten, die zwischendurch eingestreut sind und sich so perfekt in den Roman einfügen, dass sie in der Handlung kaum auffallen, mir beim Lesen aber oft ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Hey, und wie man sich frittiert fühlt, weiß ich jetzt auch! Danke für diese hinreißende Geschichte.