Mehr als eine Liebesgeschichte
Das Cover von Salto wirkt sofort einnehmend und passt atmosphärisch sehr gut zur Geschichte. Beim Titel bin ich jedoch zwiegespalten: Er hat definitiv einen Wiedererkennungswert, bleibt aber lange etwas rätselhaft. Dass das Wort „Salto“ erst auf der letzten Seite auftaucht, ist zwar ein interessanter Kniff, macht den Titel jedoch nicht unbedingt selbsterklärend.
Das Buch selbst habe ich sehr gerne gelesen. Es hat etwas gedauert, bis mich Markos Geschichte wirklich erreicht hat, doch mit der veränderten Dynamik zwischen ihm und Claire hat mich der Roman völlig abgeholt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, man taucht mühelos in die Gedankenwelt eines jungen Studenten ein. Ob die wiederholten Beschreibungen des Scrollens durch TikTok notwendig sind, darüber lässt sich streiten – sie wirken stellenweise etwas redundant.
Ich frage mich ausserdem, ob dem Buch nicht Unrecht getan wird, wenn es primär als grosse Liebesgeschichte vermarktet wird. Die Beschreibung auf der Rückseite: „Ein Roman über Körper, die rebellieren, und darüber, wie man weitermacht. Aber vor allem eine große Liebesgeschichte.“ verschiebt für mich den Fokus. Gerade der Aspekt der „rebellierenden Körper“ ist es, der die Geschichte besonders macht und emotional trägt. Dieses Thema hätte in der Aussendarstellung stärker betont werden dürfen. Viele Menschen, die selbst schon einmal die Grenzen oder die Schwäche ihres Körpers erfahren haben – sei es physisch oder psychisch –, könnten sich darin wiederfinden. Für mich war genau dieser Teil besonders eindrücklich und bewegend.
Insgesamt ein wirklich starkes Buch, das nachwirkt. Das Debüt des Autors steht für mich nun definitiv auch auf der Leseliste.
Das Buch selbst habe ich sehr gerne gelesen. Es hat etwas gedauert, bis mich Markos Geschichte wirklich erreicht hat, doch mit der veränderten Dynamik zwischen ihm und Claire hat mich der Roman völlig abgeholt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, man taucht mühelos in die Gedankenwelt eines jungen Studenten ein. Ob die wiederholten Beschreibungen des Scrollens durch TikTok notwendig sind, darüber lässt sich streiten – sie wirken stellenweise etwas redundant.
Ich frage mich ausserdem, ob dem Buch nicht Unrecht getan wird, wenn es primär als grosse Liebesgeschichte vermarktet wird. Die Beschreibung auf der Rückseite: „Ein Roman über Körper, die rebellieren, und darüber, wie man weitermacht. Aber vor allem eine große Liebesgeschichte.“ verschiebt für mich den Fokus. Gerade der Aspekt der „rebellierenden Körper“ ist es, der die Geschichte besonders macht und emotional trägt. Dieses Thema hätte in der Aussendarstellung stärker betont werden dürfen. Viele Menschen, die selbst schon einmal die Grenzen oder die Schwäche ihres Körpers erfahren haben – sei es physisch oder psychisch –, könnten sich darin wiederfinden. Für mich war genau dieser Teil besonders eindrücklich und bewegend.
Insgesamt ein wirklich starkes Buch, das nachwirkt. Das Debüt des Autors steht für mich nun definitiv auch auf der Leseliste.