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In Salto geht es um den Absprung ins Leben, um Schicksalsschläge und all das, was einen so unerwartet trifft, und trotzdem (oder gerade deswegen) fühlt es sich so nah an. Markos Studium ist hart, die Beziehungen bröckeln, und wir erleben alles durch seinen Kopf, hören seine Gedanken, sehen durch seine Augen auf die Welt. Mal mit Klarheit , mal mit Humor, mal verzweifelt. Was mich wirklich berührt hat sind die Figuren. Sie sind nicht gemacht, sondern so normal und echt. Markos Vater, Claire, Sofi, ich hab alle ins Herz geschlossen. Ich mochte, dass ich keine Wendung hab kommen sehen. Ich mochte dieses Gefühl, wie Marko durch sein leben treibt. Ich mochte, dass die Figuren sich so unfassbar echt angefühlt haben. Ich mochte die Wärme, die ohne Kitsch auskommt. Ich konnte Salto kaum weglegen, und hab den Roman in einer Sitzung durchgelesen. Ich freue mich auf weitere Werke des Autors.