Wertvoll
“Salto” von Kurt Prödel lädt den Leser mit einem schlichten, bunten und dennoch vielsagenden Cover ein. Es gibt kein gewisses, benennbares Detail, das das Cover für mich so anziehend macht, aber eins steht fest: es hat meine Neugier geweckt - Zum Glück!
Denn “Salto” glänzt durch so viele unterschiedliche Punkte.
Beginnend mit dem Ausgangspunkt der Geschichte. Ein Moment, in den sich jeder Leser hineinversetzen kann, weil man selbst irgendwann in seinem Leben an dem Punkt stand, an dem "der Ernst des Lebens" losgeht, an dem Punkt, an dem man am Scheideweg steht, an dem man denkt, dass man seine ganze Zukunft nun festlegt. An dem Punkt, an dem Hoffnung, Bangen, Verluste, Freude und Neues sich treffen, sich abwechseln, sich miteinander verweben. und genau hier setzt die Geschichte an, mit einem interessanten Protagonisten und so vielen Möglichkeiten
Nun könnte man vielleicht meinen, dass der Übertritt in den Ernst des Lebens langweilig und nicht seitenfüllend sein kann, doch nicht bei Kurt Prödel.
Sein Roman überzeugt mit einem flüssigen, lockeren, feinfühligen, emotionalen, klaren und bildlichen Schreibstil, der den Leser nur so ins Geschehenen versetzt und durch die Geschichte trägt. Die Sätze sind zum Teil sehr kurz und sprunghaft, aber sie tragen dennoch so viel Gefühle, Geschichten und Gedanken mit sich. Teilweise sind die einzelnen Kapitel mit Zeitsprüngen versehen, aber das war überhaupt nicht störend, da man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, man hätte etwas verpasst und steht nun mit großen Fragezeichen vor den Zeilen.
Neben dem Schreibstil sind es vor allem aber nicht zuletzt die wundervollen Charaktere, die diese Geschichte lesenswert machen. Die einzelnen Charaktere sind nicht nur liebenswert und authentisch, sondern einfach normal. Mit Ecken und Kanten versehen. Mit Höhen und Tiefen. Mit einer Vorgeschichte und mit allem, was das Leben mit sich bringt.
Ebenso sind die Orte, an denen sich die Geschichte abspielt, lebensnah. Es sind Orte, die man auch im echten Leben kennt. Orte, die nicht nur mit positiven Aspekten glänzen. Orte, die nicht mit klinischer Reinheit versehen sind, sondern Orte, die gerade durch ihre fehlende Perfektion perfekt und greifbar sind.
Fazit:
Kurt Prödel hat mit “Salto” einen wertvollen Roman erschaffen, der aus dem Leben erzählt - ehrlich, mit Höhen und Tiefen, mit Authentizität und Amis Gefühl. Das wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch des Autors sein.
Denn “Salto” glänzt durch so viele unterschiedliche Punkte.
Beginnend mit dem Ausgangspunkt der Geschichte. Ein Moment, in den sich jeder Leser hineinversetzen kann, weil man selbst irgendwann in seinem Leben an dem Punkt stand, an dem "der Ernst des Lebens" losgeht, an dem Punkt, an dem man am Scheideweg steht, an dem man denkt, dass man seine ganze Zukunft nun festlegt. An dem Punkt, an dem Hoffnung, Bangen, Verluste, Freude und Neues sich treffen, sich abwechseln, sich miteinander verweben. und genau hier setzt die Geschichte an, mit einem interessanten Protagonisten und so vielen Möglichkeiten
Nun könnte man vielleicht meinen, dass der Übertritt in den Ernst des Lebens langweilig und nicht seitenfüllend sein kann, doch nicht bei Kurt Prödel.
Sein Roman überzeugt mit einem flüssigen, lockeren, feinfühligen, emotionalen, klaren und bildlichen Schreibstil, der den Leser nur so ins Geschehenen versetzt und durch die Geschichte trägt. Die Sätze sind zum Teil sehr kurz und sprunghaft, aber sie tragen dennoch so viel Gefühle, Geschichten und Gedanken mit sich. Teilweise sind die einzelnen Kapitel mit Zeitsprüngen versehen, aber das war überhaupt nicht störend, da man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte, man hätte etwas verpasst und steht nun mit großen Fragezeichen vor den Zeilen.
Neben dem Schreibstil sind es vor allem aber nicht zuletzt die wundervollen Charaktere, die diese Geschichte lesenswert machen. Die einzelnen Charaktere sind nicht nur liebenswert und authentisch, sondern einfach normal. Mit Ecken und Kanten versehen. Mit Höhen und Tiefen. Mit einer Vorgeschichte und mit allem, was das Leben mit sich bringt.
Ebenso sind die Orte, an denen sich die Geschichte abspielt, lebensnah. Es sind Orte, die man auch im echten Leben kennt. Orte, die nicht nur mit positiven Aspekten glänzen. Orte, die nicht mit klinischer Reinheit versehen sind, sondern Orte, die gerade durch ihre fehlende Perfektion perfekt und greifbar sind.
Fazit:
Kurt Prödel hat mit “Salto” einen wertvollen Roman erschaffen, der aus dem Leben erzählt - ehrlich, mit Höhen und Tiefen, mit Authentizität und Amis Gefühl. Das wird mit Sicherheit nicht mein letztes Buch des Autors sein.