Zwischen Traum und Scheitern
Es gibt sicher schönere Buchcover – aber selten eines, das so gut zum Inhalt passt.
Das Abitur ist die erste große Zäsur im Leben: Plötzlich soll man wissen, wer man ist und wohin man will. Genau an diesem Punkt steht Marko. Er stammt aus einer Arbeiterfamilie, seine Mutter – Krankenschwester – ist früh verstorben. In seinem Kopf wird ihr Traum zu seinem eigenen: Er will Arzt werden. Trotz hervorragender Noten muss er zunächst in Budapest studieren.
Der Leser begleitet Marko durch Zweifel, Erwartungen und Rückschläge. Man erlebt die Intensität junger Gefühle – Hoffnung, Überforderung, Liebe und Verlust. Als erwachsener Leser ahnt man allerdings früh, dass Marko vielleicht nicht der geborene Arzt ist. Umso eindringlicher wirkt sein Ringen mit den Erwartungen an sich selbst.
Schwere Schicksalsschläge treffen sowohl Marko als auch seine Freundin Claire und stellen ihre Pläne und Hoffnungen immer wieder infrage.
Kurt Prödel erzählt diese Geschichte in einer sehr einfühlsamen, ruhigen Sprache. Der Roman entschleunigt, ist stellenweise bedrückend, aber nie hoffnungslos. Am Ende bleibt ein vorsichtiger Blick nach vorn – genau jener Moment, der im stilisierten Cover eingefangen scheint.
Ein Roman, der unter die Haut geht und lange nachhallt. Für mich ganz klar: fünf Sterne.
Das Abitur ist die erste große Zäsur im Leben: Plötzlich soll man wissen, wer man ist und wohin man will. Genau an diesem Punkt steht Marko. Er stammt aus einer Arbeiterfamilie, seine Mutter – Krankenschwester – ist früh verstorben. In seinem Kopf wird ihr Traum zu seinem eigenen: Er will Arzt werden. Trotz hervorragender Noten muss er zunächst in Budapest studieren.
Der Leser begleitet Marko durch Zweifel, Erwartungen und Rückschläge. Man erlebt die Intensität junger Gefühle – Hoffnung, Überforderung, Liebe und Verlust. Als erwachsener Leser ahnt man allerdings früh, dass Marko vielleicht nicht der geborene Arzt ist. Umso eindringlicher wirkt sein Ringen mit den Erwartungen an sich selbst.
Schwere Schicksalsschläge treffen sowohl Marko als auch seine Freundin Claire und stellen ihre Pläne und Hoffnungen immer wieder infrage.
Kurt Prödel erzählt diese Geschichte in einer sehr einfühlsamen, ruhigen Sprache. Der Roman entschleunigt, ist stellenweise bedrückend, aber nie hoffnungslos. Am Ende bleibt ein vorsichtiger Blick nach vorn – genau jener Moment, der im stilisierten Cover eingefangen scheint.
Ein Roman, der unter die Haut geht und lange nachhallt. Für mich ganz klar: fünf Sterne.