Die Liebe zu Büchern und eine ungewöhnliche Freundschaft
Der Film „Der Buchspazierer“ nach dem Roman von Carsten Henn hat mir sehr gut gefallen. Deshalb finde ich es toll, dass der Autor jetzt eine Ausgabe für die jungen Leser herausgebracht hat.
Mein erster Eindruck von dem Buch war sehr positiv. Die Aufmachung wirkt durch das Hardcover und die etwas dickeren Seiten hochwertig. Das wunderbare Titelbild fällt sofort ins Auge und macht sofort Lust zum Lesen. Meine zehnjährige Mitleserin war sofort von der grinsenden Katze, die über Schaschas Stuhllehne hängt, begeistert.
Inhalt:
Schascha, eine neunjährige Leseratte liebt Bücher über alles und verbringt deshalb viel Zeit in ihrem Lesesessel. Zwischendurch beobachtet sie von ihrem Fensterplatz aus die Leute, die über den Münsterplatz schlendern. Schon seit einiger Zeit fällt ihr ein älterer Mann mit einem prall gefüllten grünen Rucksack auf. Jeden Tag taucht der zur gleichen Zeit aus der Gasse, die zur Buchhandlung führt, auf. Sie nennt ihn für sich den Buchspazierer und findet bald heraus, dass es sich bei ihm um den Buchhändler Carl Kollhoff handelt.
Eines Tages spricht Sascha ihn einfach an und obwohl der alte Mann davon nicht so begeistert ist, begleitet sie ihn ab sofort jeden Tag. Der Buchhändler ist täglich mit seinem Rucksack unterwegs, um die bestellten Bücher zu den Kunden zu bringen. Da der sich die Namen der Leute nicht so gut merken kann, nennt er sie einfach nach den Personen in bekannten Romanen.
Sascha lernt durch die täglichen Spaziergänge nicht nur die verschiedensten Menschen sondern auch ihre Wohnungen und ihr Schicksal kennen. Jeder hat seine Probleme oder Ängste und der Buchspazierer und Schascha bringen Hoffnung und Verständnis und durch ihre Bücher auch kleine positive Veränderungen in das Leben dieser Menschen.
Bei einer Konfrontation mit Saschas Vater wird Carl verletzt und alles ändert sich. Als das ungleiche Duo plötzlich getrennt wird, muss sich ihre Freundschaft beweisen. Mehr will ich über den Fortgang der Geschichte nicht verraten.
Fazit:
„Schascha und der Buchspazierer“ ist ein wunderbarer, herzerwärmender Roman für junge Leser. Doch auch ernste Themen werden nicht ausgelassen. Besonders durch ihre Besuche bei den Kunden lernt Schascha unerfreuliche Schicksale kennen.
Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und werden durch bildhafte Beschreibungen zum Leben erweckt. Der flüssige Schreibstil ist angenehm und leicht lesbar, die Kapitel sind kurz. Die Formulierungen und Bezeichnungen sind kindgerecht. Die Liebe zu Büchern ist auf jeder Seite spürbar.
Am positiven Gesamteindruck haben die wunderschönen Illustrationen einen großen Anteil. Annelie Schulze gelingt es mit ihren bunten Bildern sehr gut die Figuren lebendig und die Situationen gut vorstellbar zu präsentieren.
Ein Buch, das nicht nur jungen Lesern gefallen wird. Allen Leseratten und Buchliebhabern möchte ich diesen Roman empfehlen.
Einen Punktabzug gibt es für mich für die Darstellung der Begegnung zwischen Carl und dem Vater von Sascha. Darüber sollten sich die Eltern mit ihren Kindern unterhalten.
Mein erster Eindruck von dem Buch war sehr positiv. Die Aufmachung wirkt durch das Hardcover und die etwas dickeren Seiten hochwertig. Das wunderbare Titelbild fällt sofort ins Auge und macht sofort Lust zum Lesen. Meine zehnjährige Mitleserin war sofort von der grinsenden Katze, die über Schaschas Stuhllehne hängt, begeistert.
Inhalt:
Schascha, eine neunjährige Leseratte liebt Bücher über alles und verbringt deshalb viel Zeit in ihrem Lesesessel. Zwischendurch beobachtet sie von ihrem Fensterplatz aus die Leute, die über den Münsterplatz schlendern. Schon seit einiger Zeit fällt ihr ein älterer Mann mit einem prall gefüllten grünen Rucksack auf. Jeden Tag taucht der zur gleichen Zeit aus der Gasse, die zur Buchhandlung führt, auf. Sie nennt ihn für sich den Buchspazierer und findet bald heraus, dass es sich bei ihm um den Buchhändler Carl Kollhoff handelt.
Eines Tages spricht Sascha ihn einfach an und obwohl der alte Mann davon nicht so begeistert ist, begleitet sie ihn ab sofort jeden Tag. Der Buchhändler ist täglich mit seinem Rucksack unterwegs, um die bestellten Bücher zu den Kunden zu bringen. Da der sich die Namen der Leute nicht so gut merken kann, nennt er sie einfach nach den Personen in bekannten Romanen.
Sascha lernt durch die täglichen Spaziergänge nicht nur die verschiedensten Menschen sondern auch ihre Wohnungen und ihr Schicksal kennen. Jeder hat seine Probleme oder Ängste und der Buchspazierer und Schascha bringen Hoffnung und Verständnis und durch ihre Bücher auch kleine positive Veränderungen in das Leben dieser Menschen.
Bei einer Konfrontation mit Saschas Vater wird Carl verletzt und alles ändert sich. Als das ungleiche Duo plötzlich getrennt wird, muss sich ihre Freundschaft beweisen. Mehr will ich über den Fortgang der Geschichte nicht verraten.
Fazit:
„Schascha und der Buchspazierer“ ist ein wunderbarer, herzerwärmender Roman für junge Leser. Doch auch ernste Themen werden nicht ausgelassen. Besonders durch ihre Besuche bei den Kunden lernt Schascha unerfreuliche Schicksale kennen.
Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und werden durch bildhafte Beschreibungen zum Leben erweckt. Der flüssige Schreibstil ist angenehm und leicht lesbar, die Kapitel sind kurz. Die Formulierungen und Bezeichnungen sind kindgerecht. Die Liebe zu Büchern ist auf jeder Seite spürbar.
Am positiven Gesamteindruck haben die wunderschönen Illustrationen einen großen Anteil. Annelie Schulze gelingt es mit ihren bunten Bildern sehr gut die Figuren lebendig und die Situationen gut vorstellbar zu präsentieren.
Ein Buch, das nicht nur jungen Lesern gefallen wird. Allen Leseratten und Buchliebhabern möchte ich diesen Roman empfehlen.
Einen Punktabzug gibt es für mich für die Darstellung der Begegnung zwischen Carl und dem Vater von Sascha. Darüber sollten sich die Eltern mit ihren Kindern unterhalten.