Rührende Geschichte über die Liebe zu Büchern und eine ungewöhnliche Freundschaft.
Inhalt:
Die 9-jährige Schascha ist ein waschechtes Bücherwürmchen.
Nachdem sie jahrelang von ihrem Fenster aus beobachtet hat, wie der "Buchspazierer" seine Bücher ausliefert, traut sie sich eines Tages und spricht ihn an.
Buchhändler Carl Kollhoff bringt allerdings nicht einfach Bücher zu den Menschen der Stadt. Schascha begleitet ihn auf seiner Tour und ist fasziniert: Gemeinsam bringen die beiden Geschichten und Zuversicht.
Schascha muss zeigen, wie viel Mut in ihr steckt, denn Bücher können viel mehr sein als nur Lesestoff.
Doch nicht alle heißen die Freundschaft des ungleichen Duos gut ...
Der Bestseller "Der Buchspazierer" neu erzählt speziell für Kinder.
Altersempfehlung:
etwa ab 10 Jahren
Illustrationen:
Farbenfrohe und detailverliebte Illustrationen ergänzen den "Buchspaziergang" des ungleichen Paares und geben dem Duo sowie den weiteren Charakteren ein Gesicht.
Zudem zieren immer wieder kleine Vignetten die Seiten.
Mein Eindruck:
Der Besteller als illustriertes Kinderbuch. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Der Plot des Romans war mir bekannt, gelesen hatte ich "Der Buchspazierer" zuvor allerdings nicht.
Der 70-jährige Buchspazierer - eigentlich heißt er Carl Kollhoff - ist ein stiller und zurückgezogener Mensch, der Bücher liebt und zunächst verhalten auf die (im Vergleich zu ihm) quirlige und neugierige 9-jährige Schascha reagiert.
Das ungleiche Duo schließt man schnell ins Herz.
Dass der alte Mann seinen Kunden und Kundinnen Spitznamen (literarischer Natur) gibt, wird erst später erklärt, was zu ersten Verwirrung beim Lesen führt. Er liefert Bücher unter anderem an Mr. Darcy, Frau Langstrumpf und an Effi Briest.
Die Liebe zur Literatur wird immer wieder deutlich.
"Eine Buchhandlung war ein gefährlicher Ort.
Man wusste nie, in welche Welt man hineingezogen wurde. Und ob man je wieder herauskam - oder wollte. Manchmal reichten schon wenige Sätze dafür.
Schascha wusste dies. Trotzdem betrat sie am nächsten Abend mutig die Buchhandlung Am Stadttor."
(vgl. S. 17)
Die Ereignisse werden anschaulich und in kurzen Kapiteln erzählt.
Was gemütlich mit Auslieferungen von Büchern beginnt, entwickelt sich schnell zu einigen dramatischen Situationen.
Bereits nach wenigen Seiten ist klar, dass der Buchspazierer und Schascha mehr sind als Buch-Boten. Sie bringen nicht nur Geschichten zu Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen und Schicksalsschlägen (Verlust und Trauer, Angst und Gewalt) nicht oder nur selten unter Leute trauen. Sie schenken Hoffnung und helfen, das ein oder andere Problem zu lösen.
Das größte Hindernis ist aber, dass dem Buchspazierer gekündigt und Schascha jeglicher Kontakt mit dem alten Mann verboten wird.
Jeder, nun auf sich allein gestellt, muss Mut und Kraft beweisen und auf seine Art über den eigenen Schatten springen.
Die Ereignisse spitzen sich derart zu, dass man die letzten Kapitel mit fiebert und mit hofft.
Zur weiteren Handlung möchte ich nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern.
Es wird dramatisch und temporeich, aber auch bewegend und herzergreifend.
Eine Leseempfehlung und 5 von 5 Bücher.
"Jeder Mensch braucht andere Bücher. Denn was der eine aus tiefstem Herzen liebt, das lässt den anderen völlig teilnahmslos."
(der Buchspazierer, vgl. S. 74)
Fazit:
Auch wenn "Schascha und der Buchspazierer" sich an Kinder und Jugendliche richtet, ist es für Erwachsene ein ebenso schönes Lesevergnügen.
Liebevoll umgesetzt ist die Geschichte spannend und warmherzig sowie eine zauberhafte Hommage an Bücher und Buchliebende.
Zum immer-wieder-Lesen und immer-wieder-Betrachten. Die farbenfrohen Illustrationen sind wunderschön und mit Liebe zum Detail gestaltet.
...
Rezensiertes Buch: "Schascha und der Buchspazierer" aus dem Jahr 2026
Die 9-jährige Schascha ist ein waschechtes Bücherwürmchen.
Nachdem sie jahrelang von ihrem Fenster aus beobachtet hat, wie der "Buchspazierer" seine Bücher ausliefert, traut sie sich eines Tages und spricht ihn an.
Buchhändler Carl Kollhoff bringt allerdings nicht einfach Bücher zu den Menschen der Stadt. Schascha begleitet ihn auf seiner Tour und ist fasziniert: Gemeinsam bringen die beiden Geschichten und Zuversicht.
Schascha muss zeigen, wie viel Mut in ihr steckt, denn Bücher können viel mehr sein als nur Lesestoff.
Doch nicht alle heißen die Freundschaft des ungleichen Duos gut ...
Der Bestseller "Der Buchspazierer" neu erzählt speziell für Kinder.
Altersempfehlung:
etwa ab 10 Jahren
Illustrationen:
Farbenfrohe und detailverliebte Illustrationen ergänzen den "Buchspaziergang" des ungleichen Paares und geben dem Duo sowie den weiteren Charakteren ein Gesicht.
Zudem zieren immer wieder kleine Vignetten die Seiten.
Mein Eindruck:
Der Besteller als illustriertes Kinderbuch. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Der Plot des Romans war mir bekannt, gelesen hatte ich "Der Buchspazierer" zuvor allerdings nicht.
Der 70-jährige Buchspazierer - eigentlich heißt er Carl Kollhoff - ist ein stiller und zurückgezogener Mensch, der Bücher liebt und zunächst verhalten auf die (im Vergleich zu ihm) quirlige und neugierige 9-jährige Schascha reagiert.
Das ungleiche Duo schließt man schnell ins Herz.
Dass der alte Mann seinen Kunden und Kundinnen Spitznamen (literarischer Natur) gibt, wird erst später erklärt, was zu ersten Verwirrung beim Lesen führt. Er liefert Bücher unter anderem an Mr. Darcy, Frau Langstrumpf und an Effi Briest.
Die Liebe zur Literatur wird immer wieder deutlich.
"Eine Buchhandlung war ein gefährlicher Ort.
Man wusste nie, in welche Welt man hineingezogen wurde. Und ob man je wieder herauskam - oder wollte. Manchmal reichten schon wenige Sätze dafür.
Schascha wusste dies. Trotzdem betrat sie am nächsten Abend mutig die Buchhandlung Am Stadttor."
(vgl. S. 17)
Die Ereignisse werden anschaulich und in kurzen Kapiteln erzählt.
Was gemütlich mit Auslieferungen von Büchern beginnt, entwickelt sich schnell zu einigen dramatischen Situationen.
Bereits nach wenigen Seiten ist klar, dass der Buchspazierer und Schascha mehr sind als Buch-Boten. Sie bringen nicht nur Geschichten zu Menschen, die sich aus verschiedenen Gründen und Schicksalsschlägen (Verlust und Trauer, Angst und Gewalt) nicht oder nur selten unter Leute trauen. Sie schenken Hoffnung und helfen, das ein oder andere Problem zu lösen.
Das größte Hindernis ist aber, dass dem Buchspazierer gekündigt und Schascha jeglicher Kontakt mit dem alten Mann verboten wird.
Jeder, nun auf sich allein gestellt, muss Mut und Kraft beweisen und auf seine Art über den eigenen Schatten springen.
Die Ereignisse spitzen sich derart zu, dass man die letzten Kapitel mit fiebert und mit hofft.
Zur weiteren Handlung möchte ich nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern.
Es wird dramatisch und temporeich, aber auch bewegend und herzergreifend.
Eine Leseempfehlung und 5 von 5 Bücher.
"Jeder Mensch braucht andere Bücher. Denn was der eine aus tiefstem Herzen liebt, das lässt den anderen völlig teilnahmslos."
(der Buchspazierer, vgl. S. 74)
Fazit:
Auch wenn "Schascha und der Buchspazierer" sich an Kinder und Jugendliche richtet, ist es für Erwachsene ein ebenso schönes Lesevergnügen.
Liebevoll umgesetzt ist die Geschichte spannend und warmherzig sowie eine zauberhafte Hommage an Bücher und Buchliebende.
Zum immer-wieder-Lesen und immer-wieder-Betrachten. Die farbenfrohen Illustrationen sind wunderschön und mit Liebe zum Detail gestaltet.
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Rezensiertes Buch: "Schascha und der Buchspazierer" aus dem Jahr 2026