Wenn aus Büchern Freundschaft wird
„Und streicheln Sie auch mal ein Buch, das ist total schön!“ (S. 19)
Worum geht’s?
Schascha liebt Bücher über alles. Jeden Tag beobachtet sie den Buchspazierer, der Bücher zu den unterschiedlichsten Menschen bringt. Bis sie sich eines Tages traut, ihn anzusprechen – und ihn schließlich auf seinen Spaziergängen begleitet.
Meine Meinung:
Ich habe bereits Carsten Henns Roman „Der Buchspazierer“ geliebt und sein Kinderbuch „Schascha und der Buchspazierer“ steht ihm in nichts nach. Das Buch richtet sich an Kinder ab 9 Jahren und der Schreibstil passt perfekt zu dieser Altersgruppe. Dazu kommen die wundervollen Illustrationen von Annelie Schulze, die die Geschichte begleiten und daraus ein richtig schönes Leseerlebnis machen.
Wir erleben die Geschichte hauptsächlich aus Schaschas Sicht, dürfen zwischendurch aber auch in den Kopf des Buchspazierers blicken. Schascha ist Halbwaise und lebt mit ihrem Papa zusammen, der ihre große Liebe zu Büchern nicht so ganz nachvollziehen kann. Den Buchspazierer selbst – Carl Kollhoff – kennen bestimmt schon viele. Ein älterer Herr, der Bücher zu ganz besonderen Buchmenschen bringt und ihnen Namen gibt, die zu bekannten Buchcharakteren und gleichzeitig erstaunlich gut zu ihnen selbst passen.
Die Geschichte orientiert sich ziemlich genau am Roman für Erwachsene, doch dieses Mal erleben wir vieles durch Schaschas Augen. Und genau das hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist herrlich direkt, intelligent und bringt die Dinge auf ihre ganz eigene Art auf den Punkt. Besonders schön fand ich, wie sich die Freundschaft zwischen ihr und Carl immer weiter vertieft und wie selbstverständlich die beiden beginnen, einander zu unterstützen.
Doch auch die Menschen, denen sie auf ihren Spaziergängen begegnen, machen diese Geschichte zu etwas Besonderem. Da ist „Effi“, die unter häuslicher Gewalt leidet, der einsame Mr. Darcy, eine Nonne, die ihr Kloster nicht verlassen möchte, Herkules, der nicht lesen kann, und natürlich Frau Langstrumpf. Die Namen passen wunderbar zu den Menschen dahinter – und Carl und Schascha schaffen es auf ihre ganz eigene Weise, ihnen zu helfen.
Es sind diese kleinen Begegnungen, die das Buch so besonders machen. Geschichten über Einsamkeit, Freundschaft und Hoffnung. Über Menschen, die einander sehen und deren Leben durch Bücher und Begegnungen ein kleines bisschen besser wird.
Ich weiß gar nicht, wie ich es anders sagen soll: Dieses Buch ist einfach wunderschön und warmherzig und ich habe wirklich alles daran geliebt! „Der Buchspazierer“ ist für mich ein Must Read – sowohl in der Version für uns Erwachsene als auch mit „Schascha und der Buchspazierer“ für die – wie es mein Kleiner sagen würde - Kleingroßen.
Fazit:
„Schascha und der Buchspazierer“ von Carsten Henn, wundervoll illustriert von Annelie Schulze, ist ein wundervolles, warmherziges Kinderbuch über Bücher, Freundschaft, Hoffnung und ganz besondere Menschen. Eine Geschichte, die zeigt, wie Bücher Menschen verbinden und manchmal sogar ein kleines bisschen das Leben verändern können. Für mich genauso zauberhaft wie „Der Buchspazierer“ für Erwachsene und ein absolutes Must Read für kleine und große Buchmenschen.
5 Sterne von mir.
Worum geht’s?
Schascha liebt Bücher über alles. Jeden Tag beobachtet sie den Buchspazierer, der Bücher zu den unterschiedlichsten Menschen bringt. Bis sie sich eines Tages traut, ihn anzusprechen – und ihn schließlich auf seinen Spaziergängen begleitet.
Meine Meinung:
Ich habe bereits Carsten Henns Roman „Der Buchspazierer“ geliebt und sein Kinderbuch „Schascha und der Buchspazierer“ steht ihm in nichts nach. Das Buch richtet sich an Kinder ab 9 Jahren und der Schreibstil passt perfekt zu dieser Altersgruppe. Dazu kommen die wundervollen Illustrationen von Annelie Schulze, die die Geschichte begleiten und daraus ein richtig schönes Leseerlebnis machen.
Wir erleben die Geschichte hauptsächlich aus Schaschas Sicht, dürfen zwischendurch aber auch in den Kopf des Buchspazierers blicken. Schascha ist Halbwaise und lebt mit ihrem Papa zusammen, der ihre große Liebe zu Büchern nicht so ganz nachvollziehen kann. Den Buchspazierer selbst – Carl Kollhoff – kennen bestimmt schon viele. Ein älterer Herr, der Bücher zu ganz besonderen Buchmenschen bringt und ihnen Namen gibt, die zu bekannten Buchcharakteren und gleichzeitig erstaunlich gut zu ihnen selbst passen.
Die Geschichte orientiert sich ziemlich genau am Roman für Erwachsene, doch dieses Mal erleben wir vieles durch Schaschas Augen. Und genau das hat mir unglaublich gut gefallen. Sie ist herrlich direkt, intelligent und bringt die Dinge auf ihre ganz eigene Art auf den Punkt. Besonders schön fand ich, wie sich die Freundschaft zwischen ihr und Carl immer weiter vertieft und wie selbstverständlich die beiden beginnen, einander zu unterstützen.
Doch auch die Menschen, denen sie auf ihren Spaziergängen begegnen, machen diese Geschichte zu etwas Besonderem. Da ist „Effi“, die unter häuslicher Gewalt leidet, der einsame Mr. Darcy, eine Nonne, die ihr Kloster nicht verlassen möchte, Herkules, der nicht lesen kann, und natürlich Frau Langstrumpf. Die Namen passen wunderbar zu den Menschen dahinter – und Carl und Schascha schaffen es auf ihre ganz eigene Weise, ihnen zu helfen.
Es sind diese kleinen Begegnungen, die das Buch so besonders machen. Geschichten über Einsamkeit, Freundschaft und Hoffnung. Über Menschen, die einander sehen und deren Leben durch Bücher und Begegnungen ein kleines bisschen besser wird.
Ich weiß gar nicht, wie ich es anders sagen soll: Dieses Buch ist einfach wunderschön und warmherzig und ich habe wirklich alles daran geliebt! „Der Buchspazierer“ ist für mich ein Must Read – sowohl in der Version für uns Erwachsene als auch mit „Schascha und der Buchspazierer“ für die – wie es mein Kleiner sagen würde - Kleingroßen.
Fazit:
„Schascha und der Buchspazierer“ von Carsten Henn, wundervoll illustriert von Annelie Schulze, ist ein wundervolles, warmherziges Kinderbuch über Bücher, Freundschaft, Hoffnung und ganz besondere Menschen. Eine Geschichte, die zeigt, wie Bücher Menschen verbinden und manchmal sogar ein kleines bisschen das Leben verändern können. Für mich genauso zauberhaft wie „Der Buchspazierer“ für Erwachsene und ein absolutes Must Read für kleine und große Buchmenschen.
5 Sterne von mir.