Wenn niemand hinsieht, wird das Dunkel gefährlich
Schon der Prolog von Schattenmädchen von Frida Skybäck ist extrem beklemmend und sorgt sofort für Gänsehaut. Eine junge Frau erwacht gefesselt in völliger Dunkelheit, ohne Erinnerung daran, wie sie dort gelandet ist. Die Szene ist intensiv, klaustrophobisch und macht von der ersten Seite an klar, dass dieser Roman keine leichte Kost ist.
Im weiteren Verlauf setzt die Geschichte mit Ermittlerin Fredrika Storm ein, die mit dem Verschwinden der Studentin Isabelle Karlsson betraut wird. Besonders gelungen ist der realistische Ermittlungsalltag: Gespräche mit Angehörigen, Kommiliton:innen und Kollegen, erste Zweifel, widersprüchliche Hinweise und das Gefühl, dass jede Stunde zählt. Die Sorge der Mutter, die scheinbare Alltäglichkeit von Isabelles Leben und die kleinen Details in ihrer Wohnung erzeugen eine stetig wachsende Unruhe.
Der Schreibstil ist ruhig, präzise und sehr atmosphärisch. Skybäck baut Spannung nicht über Action, sondern über psychologischen Druck und das schleichende Gefühl auf, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Parallel fließen auch persönliche Themen aus Fredrikas Leben ein, die ihre Figur greifbar und menschlich machen, ohne vom Fall abzulenken.
Die Leseprobe macht deutlich, dass Schattenmädchen ein düsterer, ernsthafter Kriminalroman ist, der sich Zeit nimmt und dabei umso intensiver wirkt. Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil sich hier ein komplexer Fall ankündigt, bei dem jede neue Information das Bild weiter verdunkelt.
Im weiteren Verlauf setzt die Geschichte mit Ermittlerin Fredrika Storm ein, die mit dem Verschwinden der Studentin Isabelle Karlsson betraut wird. Besonders gelungen ist der realistische Ermittlungsalltag: Gespräche mit Angehörigen, Kommiliton:innen und Kollegen, erste Zweifel, widersprüchliche Hinweise und das Gefühl, dass jede Stunde zählt. Die Sorge der Mutter, die scheinbare Alltäglichkeit von Isabelles Leben und die kleinen Details in ihrer Wohnung erzeugen eine stetig wachsende Unruhe.
Der Schreibstil ist ruhig, präzise und sehr atmosphärisch. Skybäck baut Spannung nicht über Action, sondern über psychologischen Druck und das schleichende Gefühl auf, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Parallel fließen auch persönliche Themen aus Fredrikas Leben ein, die ihre Figur greifbar und menschlich machen, ohne vom Fall abzulenken.
Die Leseprobe macht deutlich, dass Schattenmädchen ein düsterer, ernsthafter Kriminalroman ist, der sich Zeit nimmt und dabei umso intensiver wirkt. Ich möchte unbedingt weiterlesen, weil sich hier ein komplexer Fall ankündigt, bei dem jede neue Information das Bild weiter verdunkelt.