Auf der Suche nach Isabelle
Schattenmädchen hat 448 Seiten und ist der dritte Fall des Ermittlerduos in Schweden.
An einem heißem Sommerabend verschwindet die Studentin Isabelle, die gerade mal 25 Jahre alt ist, von der Party eines erfolgreichen Technologieunternehmens, welches von zwei ehemaligen Studenten ihrer Uni gegründet wurde. Der charismatische CEO Martin Zenberg beteuert weder er, noch das Unternehmen hätten eine Verbindung zu Isabelle. Ist die Aussage glaubwürdig genug? Die IT-Start-up Bubble führt den Leser in die moderne und aktuelle Welt ein. Da bestimmen Macht, Geld und Abhängigkeiten das Geschehen. Das Ermittlerduo Frederike und Henry entdecken Parallelen zum Mord an der Studentin Petra, die vor 7 Jahren getötet worden ist. Damals wurde jemand verurteilt, doch die damaligen Ermittlungen zeigen wesentliche Mängel. Was verbindet die beiden Studentinnen, oder war es doch nur Zufall? Und wer profitiert Nachhinein bis heute von der Wahrheit? Frederike und Henry stoßen auf wiedersprüchliche Aussagen, verschwiegene Beziehungen und Spuren, die nie hätten verschwinden dürfen. Die Suche nach Gerechtigkeit wird zunehmend gefährlicher für die beiden, doch das Arbeitsrisiko nehmen sie in Kauf.
Die Geschichte beruht auf wahren Verbrechen, die an der Elite Uni Lund passiert sind. Die Autorin hat die Uni selbst besucht. Sie hat zu diesem Fall sehr gut recherchiert und das Ganze in einem Buch gut dargestellt. Es ist hervorragend ins Detail beschrieben worden. Vom Schreibstil her ist es interessant, flüssig und unglaublich spannend. Es hat einen ähnlichen Stil wie die beiden vorherigen Bände. Zu dem Vermisstenfall wird noch zusätzlich ein Einblick in das private Leben von den beiden Ermittlern beschrieben. Der Perspektivwechsel und kurze Kapitel führen dazu, dass man den Charakteren nah ist und es nicht langweilig beim Lesen. Die Spannung und Dynamik halten andauernd an. Das Finale finde ich sehr gelungen, hat mir persönlich sehr gefallen, so hätte ich es aber nicht unbedingt am Anfang erwartet. Eine Wendung mit einem besonderen Wow-Effekt. Eine kleine Sache hat mich dezent gestört: Das Cover ist typisch Schweden. Ein buntes Holzhäuschen, einsam am See gelegen. Die Farben eher dunkel gehalten, die eine düstere Atmosphäre ausstrahlen, was für mich aber nicht wirklich zum Inhalt des Buches passt. Im Endeffekt ist es für mich aber nebensächlich gewesen.
Vergebe 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.
An einem heißem Sommerabend verschwindet die Studentin Isabelle, die gerade mal 25 Jahre alt ist, von der Party eines erfolgreichen Technologieunternehmens, welches von zwei ehemaligen Studenten ihrer Uni gegründet wurde. Der charismatische CEO Martin Zenberg beteuert weder er, noch das Unternehmen hätten eine Verbindung zu Isabelle. Ist die Aussage glaubwürdig genug? Die IT-Start-up Bubble führt den Leser in die moderne und aktuelle Welt ein. Da bestimmen Macht, Geld und Abhängigkeiten das Geschehen. Das Ermittlerduo Frederike und Henry entdecken Parallelen zum Mord an der Studentin Petra, die vor 7 Jahren getötet worden ist. Damals wurde jemand verurteilt, doch die damaligen Ermittlungen zeigen wesentliche Mängel. Was verbindet die beiden Studentinnen, oder war es doch nur Zufall? Und wer profitiert Nachhinein bis heute von der Wahrheit? Frederike und Henry stoßen auf wiedersprüchliche Aussagen, verschwiegene Beziehungen und Spuren, die nie hätten verschwinden dürfen. Die Suche nach Gerechtigkeit wird zunehmend gefährlicher für die beiden, doch das Arbeitsrisiko nehmen sie in Kauf.
Die Geschichte beruht auf wahren Verbrechen, die an der Elite Uni Lund passiert sind. Die Autorin hat die Uni selbst besucht. Sie hat zu diesem Fall sehr gut recherchiert und das Ganze in einem Buch gut dargestellt. Es ist hervorragend ins Detail beschrieben worden. Vom Schreibstil her ist es interessant, flüssig und unglaublich spannend. Es hat einen ähnlichen Stil wie die beiden vorherigen Bände. Zu dem Vermisstenfall wird noch zusätzlich ein Einblick in das private Leben von den beiden Ermittlern beschrieben. Der Perspektivwechsel und kurze Kapitel führen dazu, dass man den Charakteren nah ist und es nicht langweilig beim Lesen. Die Spannung und Dynamik halten andauernd an. Das Finale finde ich sehr gelungen, hat mir persönlich sehr gefallen, so hätte ich es aber nicht unbedingt am Anfang erwartet. Eine Wendung mit einem besonderen Wow-Effekt. Eine kleine Sache hat mich dezent gestört: Das Cover ist typisch Schweden. Ein buntes Holzhäuschen, einsam am See gelegen. Die Farben eher dunkel gehalten, die eine düstere Atmosphäre ausstrahlen, was für mich aber nicht wirklich zum Inhalt des Buches passt. Im Endeffekt ist es für mich aber nebensächlich gewesen.
Vergebe 4 Sterne und eine Weiterempfehlung.