Intelligenter Krimi mit realem Bezug
"Schattenmädchen" von Frida Skybäck ist der dritte Band um das Ermittlerduo Fredrika Storm und Henry Calment.
Diesmal führt uns die Autorin in die Welt der Universität Lund und in die Techbranche.
Nach einer Party bei einem angesagten Technologieunternehmen verschwindet die Studentin Isabelle Karlsson spurlos. Schnell schießt sich besonders Fredrika auf den CEO Martin Zenberg als Schuldigen ein. Im Zuge der Ermittlungen stößt sie auf einen sieben Jahre zurückliegenden Fall um eine ermordete Studentin der gewisse Parallelen aufweist. Wurde damals möglicherweise der Falsche verurteilt? Und was hat es mit dieser ominösen Studentenverbindung auf sich?
Frida Skybäck gelingt es auch diesmal mit ihrem flüssigen Schreibstil und den kurzen Kapiteln rasch einen Spannungsbogen aufzubauen und, im Gegensatz zu Band 2, auch weitestgehend aufrecht zu erhalten. Atmosphärisch dicht beschreibt sie den Mißbrauch von Macht sexueller, aber auch materieller Natur innerhalb der elitären Kreise Schwedens, ohne auch nur einen Tropfen Blut zu vergießen. Der Plot ist gut aufgebaut und führt immer wieder auf falsche Spuren, sowohl die Ermittler als auch die Lesenden. Das Ende überrascht, bleibt aber ein bisschen nebulös.
Insgesamt hat mir "Schattenmädchen" sehr gut gefallen, für mich bis jetzt der beste Band.
Abzüge gibt es lediglich für die für meinen Geschmack etwas zu ausführliche Beschreibung der privaten Befindlichkeiten der beiden Hauptprotagonisten, die sich besonders im letzten Teil über mehrere Kapitel hinzogen und die Geschichte ausgebremst haben. Besonders die Sache mit dem Wolf war in meinen Augen komplett überflüssig.
Trotzdem klare Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sternen.
Diesmal führt uns die Autorin in die Welt der Universität Lund und in die Techbranche.
Nach einer Party bei einem angesagten Technologieunternehmen verschwindet die Studentin Isabelle Karlsson spurlos. Schnell schießt sich besonders Fredrika auf den CEO Martin Zenberg als Schuldigen ein. Im Zuge der Ermittlungen stößt sie auf einen sieben Jahre zurückliegenden Fall um eine ermordete Studentin der gewisse Parallelen aufweist. Wurde damals möglicherweise der Falsche verurteilt? Und was hat es mit dieser ominösen Studentenverbindung auf sich?
Frida Skybäck gelingt es auch diesmal mit ihrem flüssigen Schreibstil und den kurzen Kapiteln rasch einen Spannungsbogen aufzubauen und, im Gegensatz zu Band 2, auch weitestgehend aufrecht zu erhalten. Atmosphärisch dicht beschreibt sie den Mißbrauch von Macht sexueller, aber auch materieller Natur innerhalb der elitären Kreise Schwedens, ohne auch nur einen Tropfen Blut zu vergießen. Der Plot ist gut aufgebaut und führt immer wieder auf falsche Spuren, sowohl die Ermittler als auch die Lesenden. Das Ende überrascht, bleibt aber ein bisschen nebulös.
Insgesamt hat mir "Schattenmädchen" sehr gut gefallen, für mich bis jetzt der beste Band.
Abzüge gibt es lediglich für die für meinen Geschmack etwas zu ausführliche Beschreibung der privaten Befindlichkeiten der beiden Hauptprotagonisten, die sich besonders im letzten Teil über mehrere Kapitel hinzogen und die Geschichte ausgebremst haben. Besonders die Sache mit dem Wolf war in meinen Augen komplett überflüssig.
Trotzdem klare Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sternen.