Macht und Millionen
Inhalt: Die Studentin Isabelle Karlsson wird zuletzt auf der Party eines IT-Unternehmens gesehen. Danach verliert sich jede Spur von ihr. Martin Zenberg, der CEO der Firma, bestreitet vehement, Isabelle überhaupt gekannt zu haben. Bei ihren Ermittlungen stoßen Fredrika Storm und Henry Calment auf beunruhigende Parallelen zum sieben Jahre zurückliegenden Mord an der Studentin Petra Olsson. Zwar wurde für diesen Fall ein Täter verurteilt, doch was, wenn es der Falsche war?
Mein Leseeindruck: Eine der ganz großen Stärken der Reihe um Fredrika Storm und Henry Calment ist der Schreibstil von Frida Skybäck. Er ist flüssig, klar und atmosphärisch dicht. Perspektivwechsel und kurze Kapitel sorgen zusätzlich für Dynamik und ein durchgehend fesselndes Leseerlebnis.
In diesem Band führt der Fall die Ermittler in die Welt der IT, in der mit einer App Millionen verdient werden und sich der CEO überlegen und nahezu unangreifbar fühlt. Macht, Geld und Abhängigkeiten bestimmen das Geschehen und die Parallelen zu realen gesellschaftlichen Fällen verleihen der Geschichte eine beklemmende Aktualität.
Besonders gelungen finde ich auch die Figurenzeichnung. Fredrika ist keine makellose Ermittlerin. Sie versteift sich stellenweise auf eine Theorie und verliert dabei an Objektivität. Auch privat agiert sie nicht immer mit dem nötigen Feingefühl. Henry hingegen geht offener an die Ermittlungen heran, kämpft jedoch ebenfalls mit eigenen privaten Turbulenzen. Gerade diese Ecken und Kanten machen beide authentisch und lassen sie menschlich wirken, was meine Sympathie für sie noch verstärkt.
Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und verdichtet sich im letzten Drittel zu einem packenden, wendungsreichen Finale, das mich überzeugt hat.
Fazit: Die Reihe hat sich im vergangenen Jahr zu einer meiner Favoriten entwickelt, und ich kann sie von Herzen weiterempfehlen. Umso größer ist meine Vorfreude auf den vierten Band, der glücklicherweise schon im Sommer erscheint.
Mein Leseeindruck: Eine der ganz großen Stärken der Reihe um Fredrika Storm und Henry Calment ist der Schreibstil von Frida Skybäck. Er ist flüssig, klar und atmosphärisch dicht. Perspektivwechsel und kurze Kapitel sorgen zusätzlich für Dynamik und ein durchgehend fesselndes Leseerlebnis.
In diesem Band führt der Fall die Ermittler in die Welt der IT, in der mit einer App Millionen verdient werden und sich der CEO überlegen und nahezu unangreifbar fühlt. Macht, Geld und Abhängigkeiten bestimmen das Geschehen und die Parallelen zu realen gesellschaftlichen Fällen verleihen der Geschichte eine beklemmende Aktualität.
Besonders gelungen finde ich auch die Figurenzeichnung. Fredrika ist keine makellose Ermittlerin. Sie versteift sich stellenweise auf eine Theorie und verliert dabei an Objektivität. Auch privat agiert sie nicht immer mit dem nötigen Feingefühl. Henry hingegen geht offener an die Ermittlungen heran, kämpft jedoch ebenfalls mit eigenen privaten Turbulenzen. Gerade diese Ecken und Kanten machen beide authentisch und lassen sie menschlich wirken, was meine Sympathie für sie noch verstärkt.
Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut und verdichtet sich im letzten Drittel zu einem packenden, wendungsreichen Finale, das mich überzeugt hat.
Fazit: Die Reihe hat sich im vergangenen Jahr zu einer meiner Favoriten entwickelt, und ich kann sie von Herzen weiterempfehlen. Umso größer ist meine Vorfreude auf den vierten Band, der glücklicherweise schon im Sommer erscheint.