Solider Krimi ohne Blutvergießen!

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tipsy Avatar

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„Schattenmädchen“ ist der dritte Fall um die Ermittler Frederika Storm und Henry Calment.

Diesmal geht es um das Verschwinden der Studentin Isabelle Karlsson, die das letzte Mal auf der Party des Technologieunternehmens BubbleBuy gesehen wurde. Der Gründer dieses Technologieunternehmens ist Martin Zenberg und sein Partner Richard Paulsson. Frederika Storm und Henry Calment werden mit der Suche nach der vermissten Studentin beauftragt. Dabei ermitteln sie auch im Umfeld des CEO des Unternehmens, der sich bei den Befragungen nicht kooperativ erweist. Im Umfeld der Studentin und der LTH tauchen auch immer Vereinigungen auf, wie Romolus und Koda. Frederika bittet einen Reporter darum, im Umfeld dieser Vereinigungen und BubbleBuy zu recherchieren. Dabei kommt heraus, dass es Parallelelen Fall passen, nämlich den der Studentin Petra Olsen. Diese wurde nach einer Studentenfeier ganz in der Nähe ihres Wohnheims ermordet. Auch Martin Zenberg, der CEO von BubbleBuy studierte zu der Zeit auch an der LTH. Hat er etwas mit dem Mord an Petra Olsen zu tun? Frederika verbeißt sich darin, dass Martin Zenberg der Täter ist und hat keinen Blick mehr nach rechts und links. Aber hat sie damit recht?

Die beiden Protagonisten sind sehr unterschiedlich, wobei mir Frederika in diesem Band etwas unsympathisch herüberkam, da sie sich zu sehr auf einen bestimmten Täter eingeschossen hatte, daher fand ich die Darstellung von Frederika sehr anstrengend. Henry ist da etwas bedächtiger und versucht Frederika öfters mal zu bremsen. Die Autorin Frida Skybäck erzählt die Geschichte mal aus der Perspektive von Frederika und mal aus der Sicht von Henry.

Der Schluss hat mit einer Überraschung aufgewartet, wobei ich mir hier auch mehr Erklärung gewünscht hätte, warum das gemacht wurde.

Fazit: Solider Krimi ohne Blutvergießen!