Spannende Idee, aber zu viel Privatleben – eine durchwachsene Lektüre
Spannende Idee, aber zu viel Privatleben – eine durchwachsene Lektüre
Schattenmädchen – Ein Fall für Frederika Strom beginnt vielversprechend: Das Cover ist wunderschön gestaltet, hat allerdings inhaltlich kaum etwas mit der Geschichte zu tun. Schade, denn es weckt Erwartungen, die das Buch so nicht erfüllen kann.
Besonders erschreckend – und zugleich spannend – ist die Tatsache, dass die Grundidee auf wahren Begebenheiten basiert, die sich offenbar an einer Universität in Schweden zugetragen haben. Dieses Thema hätte enormes Potenzial geboten, um eine dichte, beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Leider wird diese Chance nur teilweise genutzt.
Statt konsequent Spannung aufzubauen, verliert sich die Handlung immer wieder in den privaten Problemen von Frederika und Henry. Deren Beziehungs- und Alltagsdramen nehmen zu viel Raum ein und bremsen den eigentlichen Krimiplot deutlich aus. Dadurch versiegt die Spannung mehrfach, was den Lesefluss erheblich stört. Vor allem bei knapp 450 Seiten, die für diesen Krimi deutlich zu viel sind, wirkt die Geschichte stellenweise sehr langatmig.
Der Schreibstil ist solide und angenehm zu lesen, weshalb ich trotz der Schwächen bis zum Ende durchgehalten habe. Auch die Auflösung konnte mich noch einmal überraschen: Auf den Mörder wäre ich nicht gekommen. Zwar hatte ich viele Vermutungen, doch letztlich kam alles ganz anders – ein klarer Pluspunkt. Leider gab es insgesamt nur ein kurzes echtes Highlight, das die Spannung wirklich spürbar anziehen ließ.
Was mir ebenfalls gefehlt hat, war der typische Schwedenflair. Für einen in Schweden angesiedelten Krimi blieb die Atmosphäre insgesamt zu blass und hätte deutlich intensiver ausfallen können.
Fazit: 3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐☆☆
Begründung für die Sterneabwertung:
zu viele Längen
überbetontes Privatleben der Hauptfiguren
zu geringe Spannungskurve
fehlender Schwedenflair
unnötig große Seitenzahl
Eine interessante Grundidee und eine überraschende Auflösung retten das Buch letztlich vor einer schlechteren Bewertung – mehr aber leider auch nicht.
Schattenmädchen – Ein Fall für Frederika Strom beginnt vielversprechend: Das Cover ist wunderschön gestaltet, hat allerdings inhaltlich kaum etwas mit der Geschichte zu tun. Schade, denn es weckt Erwartungen, die das Buch so nicht erfüllen kann.
Besonders erschreckend – und zugleich spannend – ist die Tatsache, dass die Grundidee auf wahren Begebenheiten basiert, die sich offenbar an einer Universität in Schweden zugetragen haben. Dieses Thema hätte enormes Potenzial geboten, um eine dichte, beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Leider wird diese Chance nur teilweise genutzt.
Statt konsequent Spannung aufzubauen, verliert sich die Handlung immer wieder in den privaten Problemen von Frederika und Henry. Deren Beziehungs- und Alltagsdramen nehmen zu viel Raum ein und bremsen den eigentlichen Krimiplot deutlich aus. Dadurch versiegt die Spannung mehrfach, was den Lesefluss erheblich stört. Vor allem bei knapp 450 Seiten, die für diesen Krimi deutlich zu viel sind, wirkt die Geschichte stellenweise sehr langatmig.
Der Schreibstil ist solide und angenehm zu lesen, weshalb ich trotz der Schwächen bis zum Ende durchgehalten habe. Auch die Auflösung konnte mich noch einmal überraschen: Auf den Mörder wäre ich nicht gekommen. Zwar hatte ich viele Vermutungen, doch letztlich kam alles ganz anders – ein klarer Pluspunkt. Leider gab es insgesamt nur ein kurzes echtes Highlight, das die Spannung wirklich spürbar anziehen ließ.
Was mir ebenfalls gefehlt hat, war der typische Schwedenflair. Für einen in Schweden angesiedelten Krimi blieb die Atmosphäre insgesamt zu blass und hätte deutlich intensiver ausfallen können.
Fazit: 3 von 5 Sternen ⭐⭐⭐☆☆
Begründung für die Sterneabwertung:
zu viele Längen
überbetontes Privatleben der Hauptfiguren
zu geringe Spannungskurve
fehlender Schwedenflair
unnötig große Seitenzahl
Eine interessante Grundidee und eine überraschende Auflösung retten das Buch letztlich vor einer schlechteren Bewertung – mehr aber leider auch nicht.