Im Schatten der Brombeeren
Der Einstieg lässt einen sofort in eine warme, aber unterschwellig flirrende Kindheitswelt eintauchen: Margaret bewegt sich zwischen Spiel und Ernst, zwischen Fantasie und der unberechenbaren Präsenz ihrer Mutter. Die Sommernächte wirken weich und sinnlich, doch immer wieder bricht etwas Hartes durch – Scham, Kontrolle, ein Gefühl von Gefahr. Gerade diese Mischung aus kindlicher Wahrnehmung und dunkler familiärer Spannung macht die Leseprobe atmosphärisch dicht und berührend.