Wie ein Schwelbrand...

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annee Avatar

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Durch Cover und Klappentext Neugier gemacht, bin ich sehr schnell in die Geschichte eingetaucht, wenn auch mit sehr gemischten Gefühlen...
... denn: da schwelt doch was. Vordergründige Idylle, doch unter der Oberfläche eine Matriarchin mit Ängsten, Zwängen und viel emotionaler Erpressung. Wahrscheinlich ein Lehrstück für jede:n Psychologiestudent:in, aus der Retrospektive der Tochter herauszulesen, was in dieser Familie systemisch passiert.
Das macht für mich den Reiz des Romans aus, auch wenn ich zuletzt lieber deutschsprachige Autor:innen gelesen habe.
Aber hier bei diesem Roman scheint auch sprachlich für mich alles zu passen. :)