Da kommt keine Langeweile auf

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melli-s Avatar

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Die Leseprobe von „Schlafende Vulkane“ zieht einen sofort in eine düstere und beklemmende Atmosphäre hinein. Schon die erste Szene im Stall wirkt ruhig und alltäglich – bis sie abrupt in einen schockierenden Fund umschlägt. Dieser Kontrast sorgt direkt für Spannung und macht neugierig auf das, was dahintersteckt.
Besonders eindrucksvoll ist auch die zweite Perspektive rund um Kristófer, die mit unterschwelliger Angst und steigender Bedrohung spielt. Der Schreibstil ist klar, bildhaft und sehr direkt, wodurch sich die Szenen fast wie ein Film im Kopf abspielen.
Insgesamt wirkt der Thriller von Anfang an dicht und fesselnd, mit mehreren Handlungssträngen, die neugierig machen und ein komplexes Geschehen andeuten. Man bekommt schnell das Gefühl, dass hier mehr unter der Oberfläche brodelt – ganz im Sinne des Titels.