Packender Beginn, der neugierig macht

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Schon die ersten Seiten ziehen einen sofort in den Bann: Der Tag beginnt scheinbar ruhig mit Hilmar, den wir bei seiner morgendlichen Routine begleiten, bis er in einer Pferdebox eine Leiche entdeckt. Ein Einstieg, der direkt neugierig macht und die Spannung setzt.

Parallel dazu lernen wir Kristofer kennen, der aus seinem eigenen Zuhause fliehen muss, verfolgt von einem Eindringling, während völlig unklar bleibt, was mit seiner Mutter geschehen ist. Diese Ungewissheit sorgt für eine unterschwellige, fast beklemmende Spannung.

Dann ist da noch Barki, Teil eines Rettungsteams, der mit seinem Boot zwei Menschen aus einer dramatischen Situation befreit, vom Dach eines sinkenden Busses. Diese Szene wirkt fast filmisch und bringt noch einmal eine ganz andere Dynamik in die Geschichte.

Und schließlich Helga: Sie wird zur Leiche vom Anfang gerufen und startet mit diesem Fall ihre ersten Schritte als Junior-Ermittlerin. Gerade sie weckt die Hoffnung, dass all diese zunächst voneinander getrennten Erzählstränge irgendwann zusammenlaufen.

Als Leser sitzt man förmlich zwischen den Geschichten und beginnt selbst zu kombinieren: Wer ist das Opfer? Gibt es eine Verbindung zu Kristofers Mutter oder dem Eindringling? Und wie passt das alles zusammen?

Genau dieses Miträtseln macht den Reiz aus. Die Spannung wächst mit jeder Seite, und man möchte unbedingt weiterlesen, um die Zusammenhänge zu verstehen und gemeinsam mit Helga Licht ins Dunkel zu bringen.