Vielversprechender erster Eindruck

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susanne.ca Avatar

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Zu Beginn vermittelt das Buch direkt auf mich eine düstere und fesselnde Atmosphäre. Der Einstieg ist super spannend. Ein brutaler Mord und das spurlose Verschwinden eines Kindes sorgen sofort für Nervenkitzel und werfen viele Fragen auf. Besonders gelungen finde ich, wie schnell man in er Handlung drinne ist.
Die Figuren wirken interessant, vor allem Ermittlerin Helga, die nicht nur beruflich unter Druck steht, sondern auch mit ihrer eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat. Das Zusammenspiel mit Bjarki verspricht ein spannendes Ermittlerduo.
Die gefährliche Vulkanlandschaft wirkt fast wie ein eigener Charakter und verstärkt die bedrohliche Stimmung zusätzlich. Man kann sich richtig vorstellen, wie aussichtslos die Suche nach dem Jungen in dieser Gegend ist.
Der Schreibstil ist klar und packend, mit genau der richtigen Balance zwischen Spannung und Atmosphäre. Besonders neugierig macht mich die Andeutung eines Serienmörders, hier scheint sich ein komplexer und nervenaufreibender Fall zu entwickeln.
Spannende Bücher begeistern mich generell sehr, und wenn mich ein Titel überzeugt, empfehle ich ihn auch gerne im Rahmen meiner Tätigkeit in der Bücherei weiter. Daher bin ich immer auf der Suche nach wirklich guten und fesselnden Geschichten. Schlafende Vulkane macht hier auf jeden Fall einen vielversprechenden Eindruck bei mir.
Insgesamt wirkt der Thriller wie ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt und welche Geheimnisse noch ans Licht kommen.