Absolut gelungener Reihenauftakt

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buffy1999 Avatar

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In einem Reitstall am Rande von Reykjavik wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Sie hatte einen zehnjährigen Sohn, der verschwunden ist. Helga Pora Jónsdóttir ist Junior-Ermittlerin im Dezernat für Gewaltverbrechen und dies ist ihre erste eigene Mordermittlung. Helga vermutet, dass der Junge vor seinem gewalttätigen Vater geflohen ist und sich nun in den isländischen Vulkanlandschaften versteckt. Als Hilfe bei der Suche wird ihr der Verkehrspolizist Bjarki zur Seite gestellt, der sich in der wilden Natur bestens auskennt. Doch der Mörder hat schon sein nächstes Opfer im Visier und alles durchgeplant.

Der Klappentext hörte sich richtig gut an und verriet auch nicht zuviel. Die Kapitel waren nicht zu lang und das Buch ließ sich super lesen. Es gab auch immer wieder Kapitel aus der Sicht des Täters. Helga war sehr sympathisch. Sie war eine intelligente Frau, die allerdings jahrelang von ihrem Ex-Mann klein gehalten wurde. Deswegen brauchte sie erst einmal mehr Selbstsicherheit, um nicht alles in Frage zu stellen. Aber mein absoluter Liebling war Bjarki. Er galt als schwierig und machte gerne Alleingänge. Und als man dann irgendwann erfuhr, was ihm widerfahren war, wusste man auch, warum er so war.

Dieser Reihenauftakt war einfach klasse. Der größte Teil des Ermittlerteams war sehr sympathisch. Die Geschichte wurde immer spannender, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Island fand ich schon immer faszinierend und so war auch das Setting. Diese Reihe werde ich definitiv weiterlesen.

Fazit:
Ein spannender Reihenauftakt mit starken Protagonisten.