Ein packender Auftakt, der süchtig macht!

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sechmet Avatar

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Mit „Schlafende Vulkane“ ist Michael Hjorth und Bjarni Thorsson ein absolut fesselnder Auftakt ihrer neuen Island-Thriller-Reihe gelungen, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen hat. Das Ermittlerduo Helga und Bjarki bekommt es mit einem skrupellosen Mörder zu tun: In einem Reitstall am Rande von Reykjavik wird eine junge Frau tot aufgefunden und ihr zehnjähriger Sohn ist verschwunden. In der isländischen Vulkanlandschaft ist die Überlebenschance für den Jungen eher gering. Und dann wird auch noch eine zweite tote Frau aufgefunden.

Obwohl mir das Autorenduo bisher unbekannt war, hat mich ihr Schreibstil sofort überzeugt. Die kurzen Kapitel erzeugen ein unglaubliches Tempo und einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann – ein klassischer Page-Turner, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil der beiden Autoren harmoniert wunderbar: flüssig, atmosphärisch dicht und mit einem feinen Gespür für die isländische Kulisse.

Besonders begeistert hat mich die Charakterzeichnung – alle Figuren sind vielschichtig und mit echten, glaubwürdigen Problemen ausgestattet. Gerade diese menschliche Unvollkommenheit macht sie so authentisch und packend. Stellenweise ist der Thriller durchaus brutal, doch das verleiht der Handlung eine Intensität und Glaubwürdigkeit, die man so selten findet. Ein kurzweiliges, mitreißendes Lesevergnügen, das Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band!