Eiskalt, düster und atemlos
Worum geht’s?
Eine Frau wird grausam ermordet aufgefunden. Die junge Polizistin Helga ist als einzige greifbar und bekommt damit ihre erste Mordermittlung. Doch es bleibt nicht der einzige Mord in diesem Fall. Während sie gemeinsam mit Bjarki nach dem Sohn des ersten Opfers sucht, sucht der Täter bereits sein nächstes Opfer.
Meine Meinung:
Mit „Schlafende Vulkane“ starten Michael Hjorth und Bjarni Thorsson ihre neue Island-Thriller-Reihe rund um Helga und Bjarki. Und selten hat mich ein Reihenauftakt so gnadenlos gepackt wie dieses Buch. Schon nach wenigen Seiten lag diese kalte, bedrohliche Stimmung über allem, die sich immer weiter zuschnürt, bis man irgendwann komplett in der Geschichte festhängt. Schlaf? Vernunft? Komplett überschätzt. Es blieb nie bei „nur noch ein Kapitel“.
Der Schreibstil war unglaublich atmosphärisch und gleichzeitig rasant. Man fliegt förmlich durch die Seiten, während sich die Spannung immer weiter aufbaut. Besonders stark fand ich dabei die Figuren. Für mich steht und fällt eine Thrillerreihe mit ihren Ermittlern und hier haben wir wirklich ein Team, das enormes Potenzial mitbringt. Helga mochte ich sofort. Sie wirkt jung, ehrgeizig und gleichzeitig angenehm menschlich. Auch Bjarki und Yvette fand ich unglaublich spannend und selbst Benni wurde schon so aufgebaut, dass ich unbedingt mehr von ihm lesen möchte. Im Team entsteht eine Dynamik, die sich nicht konstruiert anfühlt, sondern lebendig und echt.
Auch der Fall selbst hat mich sofort abgeholt. Dieses permanente Kribbeln im Nacken war von Anfang an da. Die Ermittlungen entwickeln sich schnell, aber nie chaotisch. Stattdessen wirkt alles durchdacht und authentisch aufgebaut. Immer wenn man denkt, kurz Luft holen zu können, zieht das Tempo wieder an und der nächste Schock wartet bereits. Besonders die düsteren Schauplätze, die bedrückende Atmosphäre und die Einblicke ins Darknet haben das Ganze noch intensiver gemacht. Die Opferbilder waren teilweise wirklich heftig und genau dadurch wirkte die Bedrohung so greifbar. Was mir außerdem richtig gut gefallen hat: Der Täter bleibt nicht einfach nur „der Böse“, sondern bekommt Tiefe. Wir dürfen in seinen Kopf schauen und genau das macht viele Szenen noch unangenehmer. Dieses Gefühl, dem Grauen immer näher zu kommen, während der Täter längst schon den nächsten Schritt plant, zieht sich durch das komplette Buch.
Und dann dieser Showdown. Brutal. Schnell. Nervenaufreibend. Die Spannungsschraube wurde immer weiter angezogen, bis zur Eskalation. Dazu noch ein persönlich-emotionaler Cliffhanger am Ende, der sofort Lust auf Band zwei macht. Ehrlich, ich will einfach direkt weiterlesen.
Fazit:
Mit „Schlafende Vulkane“ liefern Michael Hjorth und Bjarni Thorsson einen Thrillerauftakt ab, der düster, brutal und unglaublich fesselnd ist. Ein starkes Ermittlerteam, ein atmosphärisches Island-Setting, grausame Morde und ein durchgehend hohes Tempo machen das Buch zu einem echten Pageturner. Besonders die Mischung aus psychologischer Spannung, rasanten Ermittlungen und den emotionalen Momenten innerhalb des Teams hat für mich perfekt funktioniert. Für Thrillerfans, die Gänsehaut, Jagdgefühl und nervenaufreibende Spannung lieben, ist diese neue Reihe definitiv ein Must-Read.
5 rasante Sterne von mir!
Eine Frau wird grausam ermordet aufgefunden. Die junge Polizistin Helga ist als einzige greifbar und bekommt damit ihre erste Mordermittlung. Doch es bleibt nicht der einzige Mord in diesem Fall. Während sie gemeinsam mit Bjarki nach dem Sohn des ersten Opfers sucht, sucht der Täter bereits sein nächstes Opfer.
Meine Meinung:
Mit „Schlafende Vulkane“ starten Michael Hjorth und Bjarni Thorsson ihre neue Island-Thriller-Reihe rund um Helga und Bjarki. Und selten hat mich ein Reihenauftakt so gnadenlos gepackt wie dieses Buch. Schon nach wenigen Seiten lag diese kalte, bedrohliche Stimmung über allem, die sich immer weiter zuschnürt, bis man irgendwann komplett in der Geschichte festhängt. Schlaf? Vernunft? Komplett überschätzt. Es blieb nie bei „nur noch ein Kapitel“.
Der Schreibstil war unglaublich atmosphärisch und gleichzeitig rasant. Man fliegt förmlich durch die Seiten, während sich die Spannung immer weiter aufbaut. Besonders stark fand ich dabei die Figuren. Für mich steht und fällt eine Thrillerreihe mit ihren Ermittlern und hier haben wir wirklich ein Team, das enormes Potenzial mitbringt. Helga mochte ich sofort. Sie wirkt jung, ehrgeizig und gleichzeitig angenehm menschlich. Auch Bjarki und Yvette fand ich unglaublich spannend und selbst Benni wurde schon so aufgebaut, dass ich unbedingt mehr von ihm lesen möchte. Im Team entsteht eine Dynamik, die sich nicht konstruiert anfühlt, sondern lebendig und echt.
Auch der Fall selbst hat mich sofort abgeholt. Dieses permanente Kribbeln im Nacken war von Anfang an da. Die Ermittlungen entwickeln sich schnell, aber nie chaotisch. Stattdessen wirkt alles durchdacht und authentisch aufgebaut. Immer wenn man denkt, kurz Luft holen zu können, zieht das Tempo wieder an und der nächste Schock wartet bereits. Besonders die düsteren Schauplätze, die bedrückende Atmosphäre und die Einblicke ins Darknet haben das Ganze noch intensiver gemacht. Die Opferbilder waren teilweise wirklich heftig und genau dadurch wirkte die Bedrohung so greifbar. Was mir außerdem richtig gut gefallen hat: Der Täter bleibt nicht einfach nur „der Böse“, sondern bekommt Tiefe. Wir dürfen in seinen Kopf schauen und genau das macht viele Szenen noch unangenehmer. Dieses Gefühl, dem Grauen immer näher zu kommen, während der Täter längst schon den nächsten Schritt plant, zieht sich durch das komplette Buch.
Und dann dieser Showdown. Brutal. Schnell. Nervenaufreibend. Die Spannungsschraube wurde immer weiter angezogen, bis zur Eskalation. Dazu noch ein persönlich-emotionaler Cliffhanger am Ende, der sofort Lust auf Band zwei macht. Ehrlich, ich will einfach direkt weiterlesen.
Fazit:
Mit „Schlafende Vulkane“ liefern Michael Hjorth und Bjarni Thorsson einen Thrillerauftakt ab, der düster, brutal und unglaublich fesselnd ist. Ein starkes Ermittlerteam, ein atmosphärisches Island-Setting, grausame Morde und ein durchgehend hohes Tempo machen das Buch zu einem echten Pageturner. Besonders die Mischung aus psychologischer Spannung, rasanten Ermittlungen und den emotionalen Momenten innerhalb des Teams hat für mich perfekt funktioniert. Für Thrillerfans, die Gänsehaut, Jagdgefühl und nervenaufreibende Spannung lieben, ist diese neue Reihe definitiv ein Must-Read.
5 rasante Sterne von mir!