Neue Reihe mit sympathischen Ermittlern
Die noch unerfahrene Polizistin Helga Jónsdóttir soll ihren ersten eigenen Mordfall übernehmen. In einem Reitstall in der Nähe Reykjaviks wurde eine tote, nackte Frau aufgefunden. Noch unsicher nimmt Helga die Ermittlungen auf. Der zehnjährige Sohn des Opfers scheint aus der gemeinsamen Wohnung geflohen zu sein. Um den Jungen ausfindig zu machen, bittet sie Bjarki um Hilfe. Der Isländer ist ebenfalls Polizist, arbeitet aber nur noch als Verkehrspolizist. Er ist mit Island bestens vertraut und kennt Land und Leute. Zudem hat er sich auf das Auffinden vermisster Personen spezialisiert. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche. Doch schon bald wird eine weitere tote Mutter aufgefunden.
Der Autor Michael Hjorth war mir schon bestens bekannt durch die Sebastian Bergman-Reihe, die er gemeinsam mit Hans Rosenfeldt geschrieben hat. Nun also eine neues Autoren-Duo, dieses Mal ergänzt durch Bjarne Thorsson, einem Isländer. Die beiden haben eine interessante und spannende Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen, die durch Bjarki perfekt ergänzt wird. Helga ist Halbschwedin und mit ihrer Tochter erst vor vier Monaten von Stockholm nach Island gezogen. Eigentlich ein Stadtmensch, aber sehr hartnäckig und mit Biss. Ganz anders als der sehr bodenständige Bjarki, der auch gerne mal die geltenden Regeln auf seine Weise auslegt.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, bei denen die einzelnen Teammitglieder zu Wort kommen, der Focus liegt jedoch auf der Sicht von Helga und Bjarki. Auch in die Sicht des Täters erhält man Einblick. Hier gibt es immer wieder Einschübe, die die Denkweise des Serientäters vermitteln.
Das Tempo ist hoch, es passiert ständig etwas und durch die vielen Perspektivwechsel erhält man ein gutes Gesamtbild. Es gibt zwar einige heftige Szenen, dennoch ist die Erzählweise eher ruhig, aber dennoch sehr spannend. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Beschreibungen der wilden Natur Islands. Ich war zwar noch nie da, konnte mir aber trotzdem ein gutes Bild machen und die Lust einmal Island aufzusuchen ist auf jeden Fall geweckt.
„Schlafende Vulkane“ hat mir richtig gut gefallen, besonders die beiden Protagonisten habe ich schon jetzt ins Herz geschlossen. Im November soll bereits der zweite Band „Stumme Fjorde“ erscheinen. Ich freue mich schon jetzt darauf.
Der Autor Michael Hjorth war mir schon bestens bekannt durch die Sebastian Bergman-Reihe, die er gemeinsam mit Hans Rosenfeldt geschrieben hat. Nun also eine neues Autoren-Duo, dieses Mal ergänzt durch Bjarne Thorsson, einem Isländer. Die beiden haben eine interessante und spannende Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen, die durch Bjarki perfekt ergänzt wird. Helga ist Halbschwedin und mit ihrer Tochter erst vor vier Monaten von Stockholm nach Island gezogen. Eigentlich ein Stadtmensch, aber sehr hartnäckig und mit Biss. Ganz anders als der sehr bodenständige Bjarki, der auch gerne mal die geltenden Regeln auf seine Weise auslegt.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, bei denen die einzelnen Teammitglieder zu Wort kommen, der Focus liegt jedoch auf der Sicht von Helga und Bjarki. Auch in die Sicht des Täters erhält man Einblick. Hier gibt es immer wieder Einschübe, die die Denkweise des Serientäters vermitteln.
Das Tempo ist hoch, es passiert ständig etwas und durch die vielen Perspektivwechsel erhält man ein gutes Gesamtbild. Es gibt zwar einige heftige Szenen, dennoch ist die Erzählweise eher ruhig, aber dennoch sehr spannend. Was mir besonders gut gefallen hat, waren die Beschreibungen der wilden Natur Islands. Ich war zwar noch nie da, konnte mir aber trotzdem ein gutes Bild machen und die Lust einmal Island aufzusuchen ist auf jeden Fall geweckt.
„Schlafende Vulkane“ hat mir richtig gut gefallen, besonders die beiden Protagonisten habe ich schon jetzt ins Herz geschlossen. Im November soll bereits der zweite Band „Stumme Fjorde“ erscheinen. Ich freue mich schon jetzt darauf.