Sehr spannend, nur etwas zu viel Alltagspsychologie
Nachdem ich die Sebastian-Bergmann-Reihe gelesen hatte, bei der Michael Hjorth Co-Autor von Hans Rosenfeldt war und die mir ausgezeichnet gefiel, freute ich mich natürlich auf seine neue Thriller-Reihe. Der erste Band „Schlafende Vulkane“, geschrieben von Hjorth und Bjarni Thorsson, hat meine Erwartungen voll erfüllt. Die Jagd nach einem psychopathischen Frauenmörder im eigentlich beschaulichen Island ist ein äußerst spannender Thriller. Das Ermittlerteam, allen voran die noch unerfahrene Schwedin Helga und der „Ur-Isländer“ Bjarni, gerät trotz moderner Ermittlungsmethoden bei der Suche nach dem Täter an ihre Grenzen. Der Mann ist so clever, dass er der Polizei immer einen Schritt voraus ist. So kommt es letztendlich zum Showdown, und wie zu erwarten war geht die Verbrecherjagd gut aus.
Der Schreibstil gefällt mir. Der Spannungsaufbau ist gelungen. Die Personen wirken interessant. Alle haben ihre Ecken und Kanten. Viele schleppen schlechte Erfahrungen mit sich herum. Gefallen haben mir auch die Landschaftsbeschreibungen.
Wie in vielen Thrillern leidet die Glaubwürdigkeit unter dem Versuch, Spannung zu erzeugen. Manches ist mir zu pathetisch und nach meinem Geschmack haben die Autoren zu viel „Küchenpsychologie“ bzw. fachlich korrekt Alltagspsychologie eingesetzt. Daher vergebe ich nur 4 Sterne.
Ich freue mich aber schon auf den zweiten Band.
Der Schreibstil gefällt mir. Der Spannungsaufbau ist gelungen. Die Personen wirken interessant. Alle haben ihre Ecken und Kanten. Viele schleppen schlechte Erfahrungen mit sich herum. Gefallen haben mir auch die Landschaftsbeschreibungen.
Wie in vielen Thrillern leidet die Glaubwürdigkeit unter dem Versuch, Spannung zu erzeugen. Manches ist mir zu pathetisch und nach meinem Geschmack haben die Autoren zu viel „Küchenpsychologie“ bzw. fachlich korrekt Alltagspsychologie eingesetzt. Daher vergebe ich nur 4 Sterne.
Ich freue mich aber schon auf den zweiten Band.