Starker Auftakt, vorhersehbares Finale
Der erste Fall für Helga Jónsdóttir und Bjarki beginnt mit einer vielversprechenden Ausgangslage: eine ermordete Frau, ein verschwundener Junge und die raue, faszinierende Landschaft Islands als Kulisse. Gerade die ersten Kapitel konnten mich schnell fesseln. Die Charaktere werden interessant eingeführt, und insbesondere die Kombination aus der jungen Ermittlerin Helga und dem naturverbundenen Bjarki weckt Neugier auf die weitere Entwicklung der Reihe.
Auch das Setting gehört für mich zu den großen Stärken des Romans. Die Vulkanlandschaften, Höhlen und die unwirtliche Natur Islands sorgen für eine besondere Atmosphäre und verleihen der Geschichte einen eigenen Charakter. Man spürt beim Lesen förmlich die Kälte, die Einsamkeit und die Gefahren, die in dieser Landschaft lauern.
Leider konnte das Buch das hohe Niveau des Einstiegs für mich nicht bis zum Ende halten. Während die Ermittlungen zunächst spannend aufgebaut werden, verliert die Geschichte im letzten Viertel deutlich an Spannung. Der Grund dafür ist vor allem, dass relativ früh erkennbar wird, wer hinter den Taten steckt. Dadurch verschiebt sich der Fokus von einem klassischen Kriminalfall hin zur Frage, wann die Ermittler die Zusammenhänge erkennen werden. Für mich nahm das jedoch viel von der eigentlichen Spannung, da das Ende recht offensichtlich wirkte.
Hinzu kommt, dass das zentrale Thema des Romans zwar ernst und relevant ist, im Krimigenre aber nicht mehr besonders neu erscheint. Viele Motive und Entwicklungen kamen mir bekannt vor, sodass nur wenige Überraschungen auf mich warteten. Die Auflösung selbst ist durchaus schlüssig, konnte mich aber nicht wirklich überraschen oder nachhaltig beeindrucken.
Positiv hervorzuheben sind dennoch der flüssige Schreibstil sowie die gelungene Atmosphäre. Auch Helga und Bjarki haben Potenzial für weitere Fälle, da ihre Dynamik neugierig auf die Fortsetzung macht.
Insgesamt ist dies ein solider Island-Krimi mit starkem Setting und interessant angelegten Figuren. Wer atmosphärische Ermittlungen in nordischer Kulisse mag, wird hier gut unterhalten. Mir fehlten jedoch die überraschenden Wendungen und die Spannung im letzten Teil, um wirklich begeistert zu sein.
Auch das Setting gehört für mich zu den großen Stärken des Romans. Die Vulkanlandschaften, Höhlen und die unwirtliche Natur Islands sorgen für eine besondere Atmosphäre und verleihen der Geschichte einen eigenen Charakter. Man spürt beim Lesen förmlich die Kälte, die Einsamkeit und die Gefahren, die in dieser Landschaft lauern.
Leider konnte das Buch das hohe Niveau des Einstiegs für mich nicht bis zum Ende halten. Während die Ermittlungen zunächst spannend aufgebaut werden, verliert die Geschichte im letzten Viertel deutlich an Spannung. Der Grund dafür ist vor allem, dass relativ früh erkennbar wird, wer hinter den Taten steckt. Dadurch verschiebt sich der Fokus von einem klassischen Kriminalfall hin zur Frage, wann die Ermittler die Zusammenhänge erkennen werden. Für mich nahm das jedoch viel von der eigentlichen Spannung, da das Ende recht offensichtlich wirkte.
Hinzu kommt, dass das zentrale Thema des Romans zwar ernst und relevant ist, im Krimigenre aber nicht mehr besonders neu erscheint. Viele Motive und Entwicklungen kamen mir bekannt vor, sodass nur wenige Überraschungen auf mich warteten. Die Auflösung selbst ist durchaus schlüssig, konnte mich aber nicht wirklich überraschen oder nachhaltig beeindrucken.
Positiv hervorzuheben sind dennoch der flüssige Schreibstil sowie die gelungene Atmosphäre. Auch Helga und Bjarki haben Potenzial für weitere Fälle, da ihre Dynamik neugierig auf die Fortsetzung macht.
Insgesamt ist dies ein solider Island-Krimi mit starkem Setting und interessant angelegten Figuren. Wer atmosphärische Ermittlungen in nordischer Kulisse mag, wird hier gut unterhalten. Mir fehlten jedoch die überraschenden Wendungen und die Spannung im letzten Teil, um wirklich begeistert zu sein.