Thrillerkunst aus dem kalten Norden

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ada2011 Avatar

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Ich habe mich sehr über den neuen Thriller von Hjorth, den ich von den Bergmann Schwedenkrimis schon kannte und Thorsson, gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Die beiden Hauptprotagonisten Helga und Bjarki, die beide bei der Polizei arbeiten und diesen Fall gemeinsam zu einem Ende führen, mag ich sehr und ich bin gespannt auf einen Fortsetzungsroman, der noch für 2026 versprochen ist.
Der Fall in diesem Buch dreht sich um junge ermordete alleinerziehende Mütter. Relativ schnell kann aufgeklärt werden, wer als Täter in Frage kommt, aber deshalb ist er noch lange nicht gefasst. Er führt die Polizei an der Nase herum und trickst gekonnt und es gelingt ihm sogar Helga zu entführen.
Das Buch hat sich unsagbar schnell gelesen. Auf der einen Seite wollte ich es genießen, aber andererseits musste ich einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht.
Mir hat gefallen, dass die Geschichte von den verschiedenen Protagonisten erzählt wird. Dadurch lernt man die einzelnen Charaktere gut kennen und versteht einzelne Handlungen.
Die phantastische Atmosphäre Islands wird ausgiebig gewürdigt und da ich bereits das große Glück hatte, in Island gewesen zu sein, konnte ich mir die Landschaftsbeschreibungen und die Anordnung der Straßen und Häuser sehr gut vorstellen.
Ich empfehle diesen Thriller uneingeschränkt allen Fans skandinavischer Literatur.