Wettlauf gegen die Zeit

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calo-black Avatar

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„Schlafende Vulkane“ – ein Island-Thriller. Ein Buch, was mich sehr neugierig gemacht hat, da ich in Kürze meine erste Reise nach Island antrete.
Gut, dass es der Mörder nicht auf Touristen abgesehen hat, sonst wäre der Roman eher eine Abschreckung gewesen. Wer weiß, mit welchem Gefühl ich dann die Reise angetreten hätte.

Die Geschichte beginnt gleich spannend und lässt auch im weiteren Verlauf nicht nach.
Eine tote Frau, ihr 10-jähriger Sohn verschwunden.
Im Dezernat für Gewaltverbrechen ist nur eine junge Kollegin erreichbar, die neu im Dezernat ist. Sie soll den Fall leiten. Ist sie dieser Aufgabe gewachsen?
Die dringendste Aufgabe ist es, den Sohn der Ermordeten zu finden. Er könnte ein wichtiger Zeuge sein. Oder ist er ein weiteres Opfer? Für die Suche gibt es einen Mann, der helfen kann. Denn er kennt sich in der rauen isländischen Wildnis bestens aus.

Kurze Zeit später eine weitere Leiche, wieder eine Frau.

Wer steckt hinter den Morden? Welche Verbindung gibt es zwischen den Opfern? Ist das Morden damit beendet oder ist es der Anfang einer Serie?

Langsam kommt das Team dem Täter näher, doch er scheint immer einen Schritt voraus zu sein.

Aber die Polizei gibt nicht auf und setzt alle Mittel ein, um den Mörder zu stellen.

Der Roman ist sehr gut geschrieben. In nicht zu langen Kapiteln, aus der Sicht verschiedener Charaktere. Diese sind anschaulich beschrieben, der Leser kann selbst entscheiden, ob ihm die jeweilige Person sympathisch ist oder eher nicht.
Die Spannung nimmt von Kapitel zu Kapitel zu, so dass man nicht gewillt ist, das Buch aus der Hand zu legen. Noch eine Seite, dann noch eine und man ist mittendrin im Geschehen und wartet auf den nächsten Akt.

Das Cover ist perfekt gestaltet: düster und doch lockend.