Was für ein wilder, abstruser Romaneinstieg!
Ich finde es spannend, wie Hirschl mit wissenschaftlichen Schreibweisen, mit Fakten und Fiktion spielt, bis alles ununterscheidbar wird. Wie versucht wird, Unverständliches verständlich zu machen und Verständliches unverständlich wird, wie alles in verdrehten Schleifen wiederkehrt - Sprache Realität wird und Realität durch Sprache geformt. Die größenwahnsinnigen Theorien und verdrehten Interpretationen sind lustig und gleichzeitig so nah an gewaltvoller (kolonialer) Vergangenheit und heutiger Realität, dass man nicht weiß, ob man lachen darf/soll? Ich bin angefixt!