Wenig ansprechende Leseprobe.
Nach der Leseprobe habe ich noch keine so rechte Meinung, außer der, dass ich aufgrund der Leseprobe das Buch nicht kaufen und lesen würde.
Den Anfang fand ich interessant. Wiener Kreis, Franziskas Eigenschaft, Symptome durch Krankheitsbeschreibungen oder Empathie zu bekommen - interessant und faszinierend.
Der überwiegende Teil der Leseprobe handelt jedoch nicht von Franziska und ihrer Auseinandersetzung mit Sprache, um ihre Symptome einzudämmen, dem eigentlichen Thema von „Schleifen“, sondern von deren Vater Carl und seinen Missionierungsreisen.
Die Erzählungen sind abstrus bis absurd und möchten vermutlich lustig anmuten. Der Wahrheitsgehalt solcher Dokumentationen ist stets fraglich ist und zumindest die Art der Darstellung.
Ich hab mich durchgeschleppt und am Ende gelangweilt, bis Ärger empfunden.
Die Geschichte der Missionierungs-Invasionsreisen löst in mir allgemein Abscheu und Wut aus. Was für eine unfassbare Überheblichkeit und Arroganz, in andere Kulturen, andere Gesellschaften einzufallen, ihnen Sprache, Land und Kultur zu stehlen und zu zerstören - und das ganze zwecks allgemeiner Belustigung, oder der eigenen?!, entsprechend unreflektiert, ohne empathisches Gegengewicht, zu dokumentieren.
Immer wieder ein Aufreger für mich und ein ganz schwarzer Teil unserer Geschichte.
Interessant wäre Franziska's Geschichte, auf die ich sehr neugierig war - in diesem Sinne war es eine enttäuschende Leseprobe für mich.
Der Bezug zum Nationalsozialismus bleibt nicht aus, macht traurig, berührt, erinnert daran, wie viel wir durch ihn in Sachen Freies Denken, Bildung, höhere Entwicklung verloren haben.
Würde nun dieser intellektuelle Teil betont und fortgeführt, wäre das mit Sicherheit spannend gewesen.
So haben wir erstmal nur den abstoßenden Lacher auf Kosten einiger „dummer“ Urvölker, die wir unserer so viel höheren Kultur passend gemacht haben.
Den Anfang fand ich interessant. Wiener Kreis, Franziskas Eigenschaft, Symptome durch Krankheitsbeschreibungen oder Empathie zu bekommen - interessant und faszinierend.
Der überwiegende Teil der Leseprobe handelt jedoch nicht von Franziska und ihrer Auseinandersetzung mit Sprache, um ihre Symptome einzudämmen, dem eigentlichen Thema von „Schleifen“, sondern von deren Vater Carl und seinen Missionierungsreisen.
Die Erzählungen sind abstrus bis absurd und möchten vermutlich lustig anmuten. Der Wahrheitsgehalt solcher Dokumentationen ist stets fraglich ist und zumindest die Art der Darstellung.
Ich hab mich durchgeschleppt und am Ende gelangweilt, bis Ärger empfunden.
Die Geschichte der Missionierungs-Invasionsreisen löst in mir allgemein Abscheu und Wut aus. Was für eine unfassbare Überheblichkeit und Arroganz, in andere Kulturen, andere Gesellschaften einzufallen, ihnen Sprache, Land und Kultur zu stehlen und zu zerstören - und das ganze zwecks allgemeiner Belustigung, oder der eigenen?!, entsprechend unreflektiert, ohne empathisches Gegengewicht, zu dokumentieren.
Immer wieder ein Aufreger für mich und ein ganz schwarzer Teil unserer Geschichte.
Interessant wäre Franziska's Geschichte, auf die ich sehr neugierig war - in diesem Sinne war es eine enttäuschende Leseprobe für mich.
Der Bezug zum Nationalsozialismus bleibt nicht aus, macht traurig, berührt, erinnert daran, wie viel wir durch ihn in Sachen Freies Denken, Bildung, höhere Entwicklung verloren haben.
Würde nun dieser intellektuelle Teil betont und fortgeführt, wäre das mit Sicherheit spannend gewesen.
So haben wir erstmal nur den abstoßenden Lacher auf Kosten einiger „dummer“ Urvölker, die wir unserer so viel höheren Kultur passend gemacht haben.