Arbeit, manchmal mühsam, aber vielleicht lohnend
Das Buch "Schleifen" von Elias Hirschl beginnt interessant. Wir lernen gleich die junge Franziska, eine Hauptprotagonistin des Buches, kennen, welche bereits in jungen Jahren einen Zustand entwickelt, bei dem sie sofort von den Erkrankungen betroffen ist, von deren Symptomen sie hört, aber selbst bei tödlichen Erkrankungen nie lebensbedrohlich. Angesiedelt ist die Geschichte zeitlich beim Wiener Kreis, wenn auch die Geschichte an sich fiktiv ist, man aber oft glauben möchte, die Personen gab es alle wirklich (die meisten schon).
Franziska lernt im Verlauf ihre Krankheit gewissermaßen mit einer Sprachtherapie in Schach zu halten und begibt sich gemeinsam mit Otto Mandl, einem Mathematiker, auf intellektuelle Wege in Richtung Sprache, Mathematik und Philosophie. Hier wird dem Leser doch einiges zugemutet, einige Längen und auch der Anspruch mitdenken zu müssen. Für Leser, die einen unterhaltsamen Urlaubsschmöker suchen, wahrscheinlich nicht die richtige Lektüre. Für alle, die gern auch mal was experimentelles Lesen, genau das richtige. Ich selbst, bin noch etwas hin- und hergerissen, kann aber die Leistung des Autors zumindest anerkennen.
Franziska lernt im Verlauf ihre Krankheit gewissermaßen mit einer Sprachtherapie in Schach zu halten und begibt sich gemeinsam mit Otto Mandl, einem Mathematiker, auf intellektuelle Wege in Richtung Sprache, Mathematik und Philosophie. Hier wird dem Leser doch einiges zugemutet, einige Längen und auch der Anspruch mitdenken zu müssen. Für Leser, die einen unterhaltsamen Urlaubsschmöker suchen, wahrscheinlich nicht die richtige Lektüre. Für alle, die gern auch mal was experimentelles Lesen, genau das richtige. Ich selbst, bin noch etwas hin- und hergerissen, kann aber die Leistung des Autors zumindest anerkennen.